Richard Strauss' Ariadne auf Naxos
Sven-Eric Bechtolf (Regisseur), Daniel Harding (Dirigent) – Mit Emily Magee (Die Primadonna/Ariadne), Elena Mosuc (Zerbinetta), Jonas Kaufmann (Der Tenor/Bacchus)
Besetzung
Sven-Eric Bechtolf — Bühnenregisseur
Rolf Glittenberg — Bühnenbildner
Marianne Glittenberg — Kostümbildner
Heinz Spoerli — Choreograf
Ronny Dietrich — Dramaturgie
Jürgen Hoffmann — Beleuchtung
Emily Magee — Die Primadonna/Ariadne
Elena Moșuc — Zerbinetta
Programmhinweise
Die erste Opernpremiere der Wiener Philharmoniker beim Salzburger Festspiel 2012 – unter der Leitung von Daniel Harding – zeigte ein bekanntes Werk in ungewohnter Gestalt: Richard Strauss' Ariadne auf Naxos hatte vor hundert Jahren in der Urfassung seine Weltpremiere. Das Salzburger Festspiel feiert dieses Jubiläum auch als Hommage an die drei Gründungsväter, da Strauss und Hofmannsthal diese Oper Max Reinhardt widmeten.
Ariadne auf Naxos war die dritte Zusammenarbeit von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal, die direkt nach dem großen Erfolg von Der Rosenkavalier entstand. Ursprünglich als „Divertissement mit kleinem Kammerorchester“ geplant, entwickelte sich das Projekt zu einem großen Unternehmen, das Oper, Drama und Ballett vereinte – und bei seiner Uraufführung 1912 ein Flop war. Nun hat sich das Salzburger Festspiel verpflichtet, „den noch immer wunderbaren Traum seiner Schöpfer zu erfüllen: die verschiedenen Theatergenres Ballett, Drama, Musik und Gesang zusammenzubringen.“ Sven-Eric Bechtolf wird diese unkonventionelle Produktion inszenieren und hat nicht nur Molières Stück Le Bourgeois gentilhomme, das damals der Oper vorausging, adaptiert, sondern auch die dafür nachträglich komponierte Ballettmusik wieder eingefügt. „Hundert Jahre sind vergangen, seit Hofmannsthal begann, an dieser Geschichte mit dem äußerst pragmatischen und dramaturgisch hochbegabten Strauss zu arbeiten, hundert Jahre seit der katastrophalen Uraufführung von Ariadne auf Naxos. Wir nehmen dieses ‚Jubiläum‘ zum Anlass, die Urfassung wieder aufzuführen. Und wo würde das mehr Sinn machen als in Salzburg?“ (Sven-Eric Bechtolf)
Bild: © Ruth Walz
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