Programm

Gustav Mahler, Symphony No. 2 in C Minor, "Resurrection"

1. Allegro maestoso ("Totenfeier")

2. Andante moderato

3. In ruhiger fließender Bewegung

4. "Urlicht" (sehr feierlich, aber schlicht)

5. Im Tempo des Scherzo (wild herausfahrend)

Claudio Abbado dirigiert Mahlers Symphonie Nr. 2, „Auferstehung“

Lucerne Festival 2003

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Besetzung

Programmhinweise

Am Ende dieses Konzerts, sobald Claudio Abbado seinen Taktstock senkte, wurde seine Interpretation von Mahlers Zweiter Symphonie zur Legende.

Ein unsichtbarer Faden verbindet Claudio Abbado mit der Zweiten Symphonie, der „Auferstehung“ von Gustav Mahler. Mit diesem Werk gab er sein Debüt beim London Symphony Orchestra und den Wiener Philharmonikern in Salzburg im Alter von zweiunddreißig Jahren, und es ist diese Symphonie, die er im August 2003 in Luzern mit dem neuen Orchester dirigieren wollte, das er mitbegründet und wiederbelebt hatte, das Lucerne Festival Orchestra.

Ein Italiener belebte es wieder, ein Italiener hatte es gegründet: Arturo Toscanini, der 1938 das Lucerne Festival gründete, um mit Salzburg zu konkurrieren, hatte diesem Ereignis ein Orchester gegeben, das unter der Leitung der größten Dirigenten spielen sollte. Nachdem es in den Neunzigern in Vergessenheit geraten war, wurde das neue Lucerne Festival Orchestra im August 2003 wie ein Phönix aus der Asche unter dem magischen Taktstock von Claudio Abbado wiedergeboren.

Im prächtigen Konzertsaal, entworfen vom Architekten Jean Nouvel, treten die Stars der renommiertesten Ensembles sowie führende Solisten auf. Unter vielen anderen sind zu erkennen: Emmanuel Pahud, Sabine Meyer, Renaud und Gautier Capuçon, Natalia Gutman, das Hagen Quartett und Marie-Pierre Langlamet. Alle diese Stars zusammenzubringen, ist an sich schon ein Wunder, nun gilt es, sie gemeinsam spielen zu lassen... Und dazu braucht es das Talent, die Erfahrung und das Charisma eines Claudio Abbado, um Erfolg zu haben.

Es gab keinen Grund zur Sorge: Sobald der Applaus verklungen war, ging die Interpretation von Mahlers Zweiter Symphonie, die sie wie aus einem Guss spielten, in die Legende ein. Zum Glück waren Kameras und Mikrofone da, um die „Auferstehung“ wiederzubeleben.

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