Programm

Auguste-Joseph Franchomme, Etude No. 11 for cello, Op. 35

Domenico Gabrielli, Canzone

Henri Pousseur, La Ligne des toits

Johann Sebastian Bach, Cello Suite No. 5 in C Minor, BWV 1011

I. Prélude

Johann Sebastian Bach, Cello Suite No. 1 in G Major, BWV 1007

Anner Bylsma, Cellist und Lehrer

Private Musikstunden

Abonnenten

Besetzung

Anner Bylsma  — Lehrer, Cello

Lodewyk Spanjaard  — Cello (Student)

Lucia Swarts  — Cello (Student)

Job Ter Haar  — Cello (Student)

Olivier Bernager  — Eine Kollektion von

François Manceaux  — Eine Kollektion von

Programmhinweise

In diesem Meisterkurs wechselt der virtuose Cellist Anner Bylsma zwischen frühen und modernen Instrumenten und Repertoires mit dem für ihn so charakteristischen Geschmack des Eklektizismus.

Anner Bylsma, ein einfacher, lächelnder Mann, dessen Blick Freundlichkeit ausstrahlt, teilt seine Kunst mit uns. Er ist einer der weltweit führenden Cellisten. Trotz der verschiedenen Facetten seiner Karriere – Musiker im Orchester des Amsterdamer Concertgebouw, angesehener Solist, Interpret zeitgenössischer Musik – wird Anner Bylsma allgemein als einer der Väter der Wiederbelebung der Barockmusik in den 1970er Jahren angesehen, neben Nikolaus Harnoncourt, Gustav Leonhardt, den Kuijken-Brüdern, Frans Brüggen und jener ganzen Generation turbulenter Niederländer, die die Interpretation der Alten Musik ein für alle Mal auf den Kopf stellten.

Das Repertoire, das er hier mit Amateuren auf hohem Niveau angeht, entspricht perfekt der Welt von Anner Bylsma: Romantik mit Auguste-Joseph Franchomme, Zeitgenössisches mit dem belgischen Komponisten Henri Pousseur, Barock mit Domenico Gabrielli und natürlich Jean-Sébastien Bach, bei dem er einer der gewissenhaftesten Experten ist.

Anner Bylsma ist voller lächelnder Autorität und einer Konzentrationsfähigkeit, die er an seine Schüler weitergibt. Er spielt mit einem undurchdringlichen Ausdruck, konzentriert sich auf die Musik, außer wenn er etwas im Spiel seines Partners oder Schülers überprüfen muss. Für ihn dauert eine Lektion nicht länger als zehn Sekunden, die Zeit, die es braucht, um ein tiefes Verständnis für das Detail zu erlangen, das alles verändern wird. Er äußert einfache Wahrheiten über das Vibrato – man verehrt nicht auf dieselbe Weise in Dur wie in Moll; er erinnert uns daran, dass Phrasierung mit Rhetorik in einer Bach-Suite verbunden ist, dass ein Tanzrhythmus nicht ruckartig ist...

 

 

Private Musikstunden: zwölf äußerst einflussreiche Programmen, die zwischen 1987 und 1991 vom französischen Fernsehen ausgestrahlt wurden. Das Leitprinzip von Olivier Bernager und François Manceaux war es, die Kunst der führenden Interpreten unserer Zeit einzufangen, live im Konzert, aber vor allem auch in einer Lehrsituation.

Sie können die DVD dieses Programms kaufen bei:

Ein genauerer Blick: vorgestellte Komponisten

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