Programm

Ray Charles, Alabama Bound

Gus Kahn/Walter Donaldson, Makin' Whoopee

Gene de Paul, I'll Remember April

Jimmy Davis/Roger "Ram" Ramirez/James Sherman, Lover Man (Oh, Where Can You Be?)

Fred E. Ahlert, Mean To Me

Django Reinhardt, Nuages

George Gershwin, Lady, Be Good

Stéphane Grappelli/Django Reinhardt, Minor Swing

Stéphane Grappelli Live in Paris

Maison de la Radio 1961

Abonnenten

Besetzung

Stéphane Grappelli  — Bandleader auf Deutsch heißt: Bandleader oder auch Bandleiter., Klavier, Violine

Daniel Humair  — Schlagzeug

Léo Petit  — Gitarre

Guy Pedersen  — Kontrabass

Pierre Cullaz  — Gitarre

Programmhinweise

Für dieses Konzert 1961 in Paris beginnt der „Godfather of the Jazz Violin“ am Klavier. Tatsächlich war Stéphane Grappelli viel mehr als nur ein aufregender Geigenspieler – ein Pionier, Multiinstrumentalist, Bandleader und produktiver Aufnahme-Künstler, der einen enormen Einfluss auf die Jazzwelt hatte. Bereits 1934 gründete er zusammen mit seinem langjährigen Partner Django Reinhardt das Quintette du Hot Club de France. Als eine der ersten reinen Streichinstrument-Jazzbands verbreitete sich ihr Einfluss auf das Genre weit und breit, wobei amerikanische Ikonen wie Coleman Hawkins und Duke Ellington von ihrem Sound beeinflusst wurden. 

Doch in den Nachkriegsjahren, als Django sich mehr auf Bebop und modernen Jazz konzentrierte bis zu seinem frühen Tod 1954, hatte Grappelli immer weniger Gelegenheit zu aufnehmen, obwohl er der beste Swing-Geiger seiner Generation war. Nie vom Bebop-Stil angezogen, konzentrierte er sich stattdessen auf die Musik, die er liebte, und blieb bis in seine Achtziger ein gefragter Sideman und engagierter Musiker. 

Hier wird er begleitet vom großartigen Maler-Schlagzeuger Daniel Humair, dem Gitarristen-Komponisten Léo Petit, dem produktiven Sideman Guy Pedersen am Bass und dem virtuosen Gitarristen Pierre Cullaz. Gemeinsam präsentieren sie ein Repertoire, das mit „Nuage“ und „Minor Swing“ auf Grappellis Verbindung zu Django Reinhardt zurückblickt, sowie Coverversionen von Ray Charles, Jimmy Davis und „Lady Be Good“ von George und Ira Gershwin.

Ein genauerer Blick: vorgestellte Komponisten

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