1964 Antibes Jazz Festival (Teil II)
Mit Jack McDuff, Jean-Luc Ponty, Daniel Humair, Georges Arvanitas...
Besetzung
Jack McDuff — Organum
Jean-Luc Ponty — Violine
Daniel Humair — Schlagzeug
Georges Arvanitas — Klavier
Guy Pedersen — Kontrabass
Lionel Hampton — Klavier, Vibraphon
Martial Solal — Klavier
Programmhinweise
In Juan-les-Pins konnte sich der Jazz, dieser typisch amerikanische Export, frei entfalten. Das von Sidney Bechet ins Leben gerufene Antibes Jazz Festival war für eine Zeit lang eine zweite Heimat für viele afroamerikanische Jazz-Ikonen. Hier, in Clubs und Cafés, während die Meeresbrise wehte, entdeckten sie ein französisches Publikum, das bereit und empfänglich war für den freiesten und kühnsten Jazz, den sie hervorbringen konnten. Jean-Christophe Averty schenkte der Nachwelt einen Einblick in diese transzendente Atmosphäre durch seine Aufnahmen der Festivals. Diese Kompilationsserie, die Anfang der 1960er Jahre gedreht wurde, bewahrt ihre berauschende Kunst in einem der aufregendsten Momente des Jazz und hält sie in herrlichen Schwarz-Weiß-Aufnahmen fest.
Der zweite Teil dieses Films beginnt voller Sonnenschein und Feiernder, wobei Avertys Kamera Strände überblickt und Schnellboote über das Wasser verfolgt. Brother Jack McDuff ist als Erster dran, ein Pionier der elektrischen Orgel und ein lässiger Live-Performer, der mit jeder Note subtilen Swing und Spannung liefert. Martial Solal folgt mit einer seiner majestätischen Darbietungen, gefolgt von Lionel Hampton, dem legendären Big-Band-Maestro, der Künstlern wie Dinah Washington, Quincy Jones und Dizzy Gillespie erste Chancen gab.
Lionel Hampton und sein Orchester eröffnen, der Abend nimmt eine noch grandiosere Wendung, und die berühmte Gruppe, die bereits Louis Armstrong, Dinah Washington, Dizzy Gillespie und Quincy Jones präsentiert hatte, spielt Klassiker wie „Midnight Sun“.
