Yehudi Menuhin: ein Geiger in Hollywood

Gespräche mit seinem Biografen Humphrey Burton

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Yehudi Menuhin  — Violine

Programmhinweise

„Lange Zeit dachte ich, ich sei zu spät geboren worden. Wäre ich etwa zwanzig Jahre früher auf der Welt gewesen, hätte ich vielleicht den einen Künstler unseres Jahrhunderts erleben können, der eine wirklich universelle Dimension erreicht hat, Yehudi Menuhin, der in seiner Jugend auftrat. Sein Ruhm war so phänomenal [...] dass Menuhin im kollektiven Gedächtnis zum Symbol der Violine geworden ist.“ – Bruno Monsaingeon

Gibt es eine bessere Art, einem der größten Geiger des 20. Jahrhunderts Tribut zu zollen? Vor diesem Hintergrund führt uns Günter Atteln in das Herz eines Dialogs mit seinem Biografen Humphrey Burton, in einer intimen Rückschau, die so nah wie möglich an seiner Vergangenheit und seinem Leben ist. Zeugnis eines herausragenden Lebens, dringt diese Dokumentation in die Gedanken des Geigers ein, vorgetragen mit nostalgischem Humor: Erinnerungen an den Krieg, seine ersten Schritte in der Musik, seine besten Konzerte, die Erinnerung an seinen Musikprofessor und einige Anekdoten über einige Musikerfreunde.

1994 gründete Yehudi Menuhin MUS-E, ein künstlerisch-pädagogisches europäisches Programm, das heute in 12 europäischen Ländern existiert und jährlich etwa 50.000 Kinder aus mehr als 450 Grundschulen erreicht. Ziel war es, Kunst in die Schulen zu bringen, um die Kreativität der Kinder zu fördern und Gewalt sowie Rassismus durch die Förderung von Harmonie und Ästhetik zu verhindern. Sein Anliegen war es, langfristige Projekte zu schaffen, die denen eine Stimme geben, die keine haben, dank künstlerischen Ausdrucks in all seinen Formen.

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