Dietrich Fischer-Dieskau: Letzte Worte von Bruno Monsaingeon
Erweitert mit exklusivem, bisher nie gesehenem Kommentar des Regisseurs
Besetzung
Programmhinweise
Bruno Monsaingeon trifft auf Dietrich Fischer-Dieskau, einen der größten und strahlendsten Künstler des 20. Jahrhunderts.
Dietrich Fischer-Dieskau hat seit seinem Debüt im Jahr 1947 mit der Aufnahme von Schuberts Schwanengesang und Winterreise für den amerikanischen Sektor-Rundfunk in Berlin seine Spuren in der Musikszene hinterlassen. Er trat auf allen Bühnen auf, mit den größten Interpreten, unter der Leitung der bedeutendsten Dirigenten (insbesondere Wilhelm Fürtwängler hatte in den 1950er Jahren großen Einfluss auf den jungen Musiker).
Tatsächlich ist Dietrich Fischer-Dieskau der Sänger, der im 20. Jahrhundert am meisten aufgenommen hat. Doch die außergewöhnliche Persönlichkeit des deutschen Baritons beschränkt sich nicht auf seine erfolgreiche Karriere. Er verfügte über ein umfassendes Wissen über das Lied, ein Genre, das ihm besonders am Herzen lag; ein Genre, das, wie er selbst sagte, „den Musiker zwingt, in den Kern der Poesie einzutauchen.“ Er war auch Lehrer, Musikwissenschaftler, Regisseur und Maler. Doch was immer er tat, zeigte er stets bewundernswerte Demut. Wie Dietrich Fischer-Dieskau selbst zusammenfasste: „Das Wichtige ist, die Musik durch die Musiker zu entdecken, nicht die Musiker durch die Musik.“
Erweitert durch exklusive, bisher nie gezeigte Kommentare des Regisseurs.