Claudio Abbado, Das Schweigen hören

Berliner Philharmoniker, Lucerne Festival Orchester

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Claudio Abbado  — Dirigent

Programmhinweise

Gewidmet dem geheimnisvollsten Dirigenten, Claudio Abbado, ist diese Dokumentation auch eine Lektion über Leben und Musik.

Ein originelles Porträt, gezeichnet unter dem Zeichen des deutschen Dichters Hölderlin – der Schauspieler Bruno Ganz rezitiert eines seiner Gedichte zu Beginn des Films. Claudio Abbado ist sparsam mit Worten, obwohl er großzügig mit seinen Emotionen ist. Das macht diese Dokumentation besonders: Abbado spricht über seine Krankheit (er wurde 2001 wegen Krebs operiert) und die Revolution, die diese Krankheit in seinem Leben auslöste, er teilt ein wenig aus seinem Privatleben und spricht über seine Arbeit als Dirigent.

Wir sehen ihn auch im Alter von 35 Jahren, im Jahr 1965, in einem Interview, das er in Wien gab, kurz nachdem er die Wiener Philharmoniker in Bruckners Erster Symphonie dirigiert hatte. Wir erfahren auch, dass er und sein Lebensgefährte Zubin Mehta in den Chören des Musikvereins unter der Leitung von Bruno Walter, Herbert von Karajan, Hermann Scherchen und Joseph Krips sangen, einzig und allein, um an den Proben dieser legendären Dirigenten teilzunehmen.

Viele Interviews mit Orchestermusikern, insbesondere denen aus Berlin, die über seinen Weggang im Jahr 2002 sprechen, geben uns ein klareres Bild seiner Persönlichkeit. Was das Zeugnis seines Freundes Bruno Ganz betrifft, so gibt es uns einen sehr persönlichen Einblick in dieses außergewöhnliche Wesen.

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