Andris Nelsons dirigiert Tschaikowski, Mussorgsky und Weinberg — Mit Håkan Hardenberger
Gewandhausorchester Leipzig
Besetzung
Programmhinweise
Im Rahmen eines vollständigen Zyklus von Tschaikowskys Sinfonien führen Andris Nelsons und das traditionsreiche Gewandhausorchester die strahlende Vierte Sinfonie des Russen auf! Doch zunächst eröffnen sie das Programm mit Mussorgskys „Morgen am Moskwa-Ufer“, einem sehnsuchtsvollen und bewegenden Vorspiel zur unvollendeten Oper Khovanshchina, das von russischen Volksmelodien durchdrungen ist. Anschließend gesellt sich der Star-Trompeter Håkan Hardenberger – „der sauberste, subtilste Trompeter der Welt“ (The Times) – zum Orchester für Mieczysław Weinbergs beißendes, faszinierendes Trompetenkonzert, das von Schostakowitsch als „eine Sinfonie für Trompete und Orchester“ beschrieben wurde.
Ursprünglich mit kühler Aufnahme bedacht – vielleicht, weil Kritiker die detaillierten Programmhinweise missbilligten, die er auf Wunsch der Mäzenin Nadeschda von Meck zur Begleitung der Musik verfasste – zählt Tschaikowskys Vierte heute zu den beliebtesten Sinfonien des Kanons. Mit Beethovens Fünfter im Hinterkopf beabsichtigte der Komponist, dass die eröffnende Fanfare das Schicksalsmotiv darstellt; wie in dem Werk, das ihn inspirierte, wird die anfängliche Dunkelheit der Sinfonie überwunden, um auf einer Note hart erkämpften, unverfälschten Triumphes zu enden.


