Das Trio Sōra spielt zwei Beethoven-Trios und ein Stück von Kelly-Marie Murphy.
Ein Kerzenlichtkonzert in der Amerikanischen Kathedrale in Paris
Besetzung
Trio Sōra
Clémence de Forceville — Violine
Angèle Legasa — Cello
Pauline Chenais — Klavier
Programmhinweise
Hunderte von Kerzen erleuchten die American Cathedral in Paris und werfen ein goldenes Licht auf das majestätische Innere und das verzückte Publikum—sowie auf die Pianistin Pauline Chenais, die Cellistin Angèle Legasa und die Geigerin Clémence de Forceville: Das Trio Sōra entfaltet seine Magie in diesem traumhaften Ambiente, das perfekt für einen Abend bezaubernder Kammermusik ist.
Das junge Ensemble, das seit seiner Gründung im Jahr 2015 stetig weltweite Aufmerksamkeit und Anerkennung erlangt hat, stellt das Genie Beethovens in zwei seiner Kammermusik-Meisterwerke eindrucksvoll zur Schau: Zuerst das Trio Nr. 1 in Es-Dur, Op. 1, das den klassischen Stil Haydns, Beethovens einflussreichstem Lehrer, widerspiegelt; dann ein weiteres Trio in Es-Dur, Op. 70, Nr. 2, komponiert im Jahr 1808 während einer bemerkenswert fruchtbaren Periode, in der die Fünfte und Sechste Symphonie entstanden und Beethoven einen Stil entwickelte, der zutiefst eigenständig ist.
Das Programm endet mit einem Auszug aus dem Klaviertrio der kanadischen Komponistin Kelly-Marie Murphy, „Give Me Phoenix Wings to Fly.“ Murphy beschreibt es als einen Satz „über den Wiederaufbau. Die Elemente des Selbst, die die Verwüstung überlebt haben, kämpfen darum, einander zu finden und aus der Asche stärker als zuvor hervorzugehen. […] Neben dem Mythos des Phönix gibt es zwei poetische Einflüsse für dieses Stück: John Keats (But when I am consumed in the fire / Give me new Phoenix wings to fly at my desire) und Robert Graves (To bring the dead to life / Is no great magic / Few are wholly dead / Blow on a dead man's embers / And a live flame will start.)“
