Programm

Franz Liszt, Années de pèlerinage, Troisième année, S. 163

Angelus ! Prière aux anges gardiens (Angelus! Prayer to the Guardian Angels)

Aux cyprès de la villa d'Este, Thrénodie n°1 (To the Cypresses of the Villa d'Este, Threnody No. 1)

Aux cyprès de la villa d'Este, Thrénodie n°2 (To the Cypresses of the Villa d'Este, Threnody No. 2)

Les Jeux d'eau à la Villa d'Este (The Fountains of the Villa d'Este)

Sunt lacrymae rerum – en mode hongrois (There are Tears for Things/In the Hungarian Mode)

Marche funèbre, En mémoire de Maximilian I, Empereur du Mexique (Funeral March, In memory of Emperor Maximilian of Mexico)

Sursum corda (Lift Up Your Hearts)

Nicholas Angelich spielt Liszt: Jahre der Pilgerschaft, Drittes Jahr

Aufgenommen während des 31. Klavierfestivals in La Roque d'Anthéron

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Besetzung

Nicholas Angelich  — Klavier

Programmhinweise

Nicholas Angelich spielt den dritten und letzten Teil von Liszts Jahre der Pilgerschaft beim Internationalen Klavierfestival von la Roque d'Anthéron.

Liszts, der Mann, und Liszt, der Musiker, enthüllen in diesen Jahren der Pilgerschaft eine wahre musikalische Erinnerung an das Leben und die Eindrücke des Komponisten. Um dieses Meisterwerk, das von literarischen und impressionistischen Farben geprägt ist, aufzuführen, widmet der virtuose Pianist Nicholas Angelich einen ganzen Abend den drei Teilen dieses musikalischen Monuments.

Inspiriert von Goethes Roman Wilhelm Meisters Lehrjahre entwickelte Liszt eine echte musikalische Reflexion und erinnerte sich insbesondere an Zeiten, die er in der Schweiz und in Italien verbracht hatte. Er komponierte diesen Zyklus aus drei Soloklavierteilen zwischen 1837 und 1877 und schrieb darüber in seinen Notizen: „Ich habe versucht, in der Musik einige meiner stärksten Empfindungen und lebendigsten Eindrücke darzustellen“.

Im dritten Teil, den er zwischen 1867 und 1877 komponierte, entwickelte Liszt dunklere, aber auch spirituellere Themen, in einer Art Meditation über seinen Tod und das Urteil über seine Seele. So führte er beispielsweise zwei Klagelieder ein, die er wie ein tragisches Lied komponierte; ebenso wie das eröffnende Angelus und das Sursum corda, die den Moment heraufbeschwören, in dem er die Engel treffen würde.

Ein genauerer Blick: vorgestellte Komponisten

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