Klaus Mäkelä dirigiert Betsy Jolas und Mahler.
Eine Weltpremiere des Orchestre de Paris
Besetzung
Mari Eriksmoen — Sopran
Wiebke Lehmkuhl — Alto
Chor des Orchesters von Paris
Ingrid Roose — Chorleiter
Klaus Mäkelä — Dirigent
Programmhinweise
Die Philharmonie de Paris feiert das Leben! Der gefeierte Klaus Mäkelä, Musikdirektor des Orchestre de Paris mit nur sechsundzwanzig Jahren, führt das traditionsreiche Ensemble in der Weltpremiere einer neuen Komposition von Betsy Jolas, gefolgt von Mahlers Symphonie Nr. 2—besser bekannt unter dem treffenden und lebendigen Beinamen Auferstehung. Der Chor des Orchestre de Paris, geleitet von Ingrid Roose, bereichert die Abendveranstaltung ebenso wie zwei gefeierte Vokalisten: die Sopranistin Mari Eriksmoen und die Altistin Wiebke Lehmkuhl.
Das thematische Leitmotiv des Abends ist eine offene Frage zu Endzeiten und Schicksal, eine musikalische Studie über das Dasein. Das künstlerische Schaffen der franco-amerikanischen Komponistin Betsy Jolas ist bekannt für seine Suche nach Schönheit und Ausdruckskraft, mit einem Augenmerk auf Tradition; als eine der angesehensten Komponistinnen der Gegenwart findet ihr einzigartiger Stil eine exquisite Balance zwischen zeitgenössisch und klassisch.
Mahler seinerseits nutzte seine Zweite Symphonie, um eine der existenziellsten Fragen zu stellen: Gibt es ein Leben nach dem Tod? Seine Antwort fand er offenbar in den Worten des deutschen Dichters Klopstock, die im letzten Satz gesungen werden: “Steh wieder auf, ja, steh wieder auf,/Wirst du, mein Staub, nach kurzem Ruh!/Unsterbliches Leben! Unsterbliches Leben."
Foto © Marco Borggreve
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