Jakub Hrůša dirigiert Tschaikowski, Glasunow und Schostakowitsch — Mit Julia Fischer
Bamberger Symphoniker
Besetzung
Programmhinweise
Das weltberühmte Bamberger Symphonieorchester kommt live aus der Bamberger Konzerthalle zu Ihnen mit drei russischen Meisterwerken! Unter der Leitung des Chefdirigenten Jakub Hrůša wird das Ensemble von der außerordentlich talentierten Geigerin Julia Fischer begleitet.
Der Abend beginnt mit Tschaikowskys prachtvoll schönem Romeo und Julia, einer „Ouvertüre-Fantasie“, inspiriert von Shakespeares berühmtester Tragödie, die sowohl die Feindschaft zwischen den verfeindeten Montagues und Capulets als auch die Leidenschaft der unglücklich verliebten Liebenden eindrucksvoll widerspiegelt. Das tief bewegende Werk ist seit langem ein Favorit im Konzertrepertoire, besonders in den überarbeiteten Versionen, zu denen Tschaikowsky mehrmals zurückkehrte; hier spielt das Orchester die zweite Version, die 1870 veröffentlicht wurde.
Die Geigenvirtuosin Fischer betritt dann die Bühne, um Glazunows Violinkonzert zu spielen, technisch brillant und strukturell einzigartig, wobei jeder Satz ohne Pause in den nächsten übergeht. Schließlich endet das Programm mit Schostakowitschs Neunter Symphonie (1945), die vom Komponisten als „transparent, klar und hell“ in der Stimmung beschrieben wurde und den Sieg der Sowjets über die Nazis an der Ostfront des Zweiten Weltkriegs widerspiegelt.
Foto © Andreas Herzau


