Programm

Arnold Schönberg, Chamber Symphony No. 1 in E Major, Op. 9-A

1. Sonata. Allegro

2. Scherzo

3. Development

4. Adagio

5. Finale

David Grimal und Les Dissonances führen Schönbergs Kammer-Sinfonie Nr. 1 auf.

Kammermusik

Abonnenten

Besetzung

Die Dissonanzen

David Grimal  — Dirigent, Violine

Programmhinweise

Das im Haus ansässige Ensemble der Oper Dijon, Les Dissonances, wird von seinem Gründungsgeiger David Grimal in einer Aufführung von Schönbergs Kammer-Symphonie geleitet. Mit flexibler Besetzung und ohne Dirigenten am Pult wählt das Ensemble seine eigenen Programme und verfolgt dabei sein Hauptziel: die Verbindung zu neuen, von klassischer Musik eingeschüchterten Zuhörern.

Mit diesem frühen Werk, das die Lücke zwischen Tonalität und Atonalität überbrückt, brach Schönberg mit der symphonischen Formel, indem er die vier traditionellen Sätze—Allegro, Andante, Menuett/Scherzo, Allegro/Presto—zu einer einzigen Einheit verschmolz. Der Komponist war überzeugt, dass er seinen „eigenen Stil“ geschaffen hatte, indem er „erhebliche Fortschritte bei der Befreiung der Dissonanz“ machte. Komponiert 1906, dirigierte Schönberg die Uraufführung der Kammer-Symphonie bei einem Konzert 1913, das vielleicht am besten für den Skandal in Erinnerung bleibt, den es auslöste: Beim berühmten „Konzert der Ohrfeigen“ forderte der Operettenkomponist Oscar Straus Schönberg zu einem Duell heraus, indem er ihm eine Ohrfeige gab!

Ein genauerer Blick: vorgestellte Komponisten

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