Boris Berezovsky spielt Liszt und Schumann.
Festival Verbier 2008
Besetzung
Boris Berezovsky — Klavier
Programmhinweise
Beim Verbier Festival gibt Boris Berezovsky ein Klavierrezital mit Werken von Liszt und Schumann.
Mit einer riesigen Statur, massiven Händen und unverkennbarer Kraft ist Boris Berezovsky nicht zu übersehen. Ein wagemutiger Pianist, der sein Instrument in unbekanntes Terrain führt und mit seiner Ausdauer erstaunt, nimmt Berezovsky einen besonderen Platz in der großen Tradition des romantischen Klavierrepertoires ein. Von Anfang bis Ende verliert sein Spiel nie an Inspiration, sein Umgang mit der Form flirtet mit der Improvisation, seine Kraft ist schwindelerregend.
Ohne Kompromisse ist seine Vision von Liszts Klaviersonate h-Moll dämonisch: Seine Virtuosität ist fast furchteinflößend, angetrieben von explosiver Energie. In Schumanns Davidsbündlertänze, Op. 6, wagt der Pianist, eindrucksvolle Kontraste zu setzen. Nichts wird vergessen, jede Phrase bewegt sich vorwärts und hebt ab von seinen sehnigen und agilen Fingern. Berezovskys leidenschaftliche pianistische Interpretationen sind erfüllt von der Magie des Moments.

