Sylvia von Manuel Legris nach Louis Mérante, Musik von Delibes
Wiener Staatsoper
Besetzung
Manuel Legris — Choreograf
Nikisha Fogo — Sylvia
Denys Cherevychko — Aminta
Davide Dato — Orión
Mihail Sosnovschi — Eros
Ketevan Papava — Diana
James Stephens — Endymion
Dumitru Taran — Faun
Programmhinweise
Die Namen Louis Mérante, Léo Staats, Serge Lifar, Albert Aveline und Lycette Darsonval verorten Sylvia in einer klassisch französischen Balletttradition—eine Tradition, zu der sich der außergewöhnliche Choreograf Manuel Legris, selbst ehemaliger Étoile-Tänzer der Pariser Oper, tief verbunden fühlt. Legris’ neue Version von Sylvia folgt den lebhaften Spuren seiner vielgelobten Produktion von Le Corsaire aus dem Jahr 2016 und hebt geschickt alle Feinheiten und Kontraste der Choreografie hervor, die wunderschön durch das prächtige und farbenfrohe Bühnenbild ergänzt wird, das üppige Kostüme und eindrucksvolle Kulissen von Luisa Spinatelli zeigt.
Das allererste Ballett, das jemals im Pariser Palais Garnier aufgeführt wurde, in der Choreografie von Mérante, Sylvia, ou la Nymphe de Diane, basiert auf einem Stück des Lyrikers des 16. Jahrhunderts Torquato Tasso und ist vertont mit einer opulenten und eindrucksvollen Partitur von Léo Delibes. Seit dieser ersten Aufführung im Jahr 1876 hat es sich als eines der bedeutendsten choreografierten Werke des neunzehnten Jahrhunderts einen Namen gemacht.
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