Programm

Johann Sebastian Bach, Partita in A Minor for Solo Flute, BWV 1013

1. Allemande

Johann Sebastian Bach, Brandenburg Concerto No. 3 in G Major, BWV 1048

1. [Allegro]

Johann Sebastian Bach, Sonata for Solo Violin No. 1 in G Minor, BWV 1001

1. Adagio

Johann Sebastian Bach, Cantata "Wo soll ich fliehen hin", BWV 5

3. Aria (tenor): Ergieße dich reichlich

Johann Sebastian Bach, Sonata for Solo Violin No. 1 in G Minor, BWV 1001

2. Fuga – Allegro

3. Siciliano

4. Presto

Johann Sebastian Bach, Magnificat in D major, BWV 243

1. Chorus: Magnificat anima mea

2. Aria: Et Exultavit

3. Aria: Quia respexit

4. Chorus: Omnes generationes

5. Aria: Quia fecit mihi magna

6. Duetto: Et Misericordia

7. Chorus: Fecit potentiam

8. Aria: Deposuit

9. Aria: Esurientes

10. Terzetto: Suscepit Israel

11. Chorus: Sicut locutus est

12. Chorus: Gloria Patri

Magnificat: Wenn heute morgen wäre, und gestern heute von Heinz Spoerli, Musik von Bach

Galina Mikhaylova, Sarah-Jane Brodbeck, Juliette Brunner — Ballett Zürich

Abonnenten

Besetzung

Heinz Spoerli  — Choreograf

Peter Schmidt  — Bühnenbildner

Martin Gebhardt  — Beleuchtung

Tänzer:

Galina Mikhaylova

Sarah-Jane Brodbeck

Juliette Brunner

Samantha Mednick

Programmhinweise

Der großartige Heinz Spoerli setzte nach einer äußerst erfolgreichen Ballettkarriere viele legendäre Jahre als Choreograf fort—oder, wie er sich selbst beschreibt, als „Tanzmacher“, dessen formaler und stilistischer Umfang wirklich bemerkenswert ist. Gegen Ende seiner jahrzehntelangen Tätigkeit als künstlerischer Leiter des Ballett Zürich im Jahr 2012 produzierte er das herrlich anmutige Magnificat: If Today Were Tomorrow, and Yesterday Today, ein seltenes Ballett zu Bach, das zugleich zeitgenössisch und zeitlos wirkt.

Das namensgebende Magnificat, eines von Bachs größten vokalen Meisterwerken, bildet einen wesentlichen Teil dieses auffallend einzigartigen Werks, das zudem Stücke für Solo-Violine und Flöte, Kantaten und das dritte Brandenburgische Konzert enthält. Weitläufige Bühnenbilder mit geschickt wechselnden Kulissenteilen, raffinierte Farbpaletten, sinnliche Beleuchtung und—natürlich—das erhabene Ballett Zürich verleihen Spoerlis Vision von der Tiefe des Glaubens und dem Schmerz der Ausgrenzung Form und Fluss. „Heinz Spoerli ist ein Zauberer“, schrieb Andrea Kachelrieß in den Stuttgarter Nachrichten, „der mit Fingerfertigkeit die theoretische Langeweile vergessen lässt. Und so erleben wir 70 erstaunliche Minuten, in denen Tanz und Musik zu einem Grad verschmelzen, der nur in Zürich zu finden ist…“

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