Programm

Léo Delibes/Maguy Marin, Coppélia

I: Prelude

I: Valse

I: Scene

I: Mazurka

I: Scene

I: Ballade

I: Czardas - Danse hongroise

I: Final

II: Scene

II: Scene

II: Musique des automates

II: Scene

II: Scene

II: Chanson à boire et Scene

II: Scene

II: Valse de la poupée

II: Scene

II: Bolero

II: Gigue

II: Scene

Coppélia von Maguy Marin, Musik von Delibes

Ballett der Oper Lyon

Abonnenten

Besetzung

Maguy Marin  — Choreograf

Renaud Gaulot  — Bühnenbildner

Pierre Colomer  — Zusammenarbeit an Sets

Montserrat Casanova  — Kostümbildner(in)

Philippe Durand  — Fotografische Elemente des Films

Françoise Joullie  — Swanilda

Josu Zabala  — Franz

Nerses Boyadjian  — Coppélius

Programmhinweise

Coppelia, eine fantastische Handlung choreografiert von Maguy Marin.

Swanhilde und Franz stehen kurz vor der Hochzeit, doch Franz scheint mehr Aufmerksamkeit auf Coppelia zu richten, eine mechanische Puppe, erschaffen von einem einsamen und geheimnisvollen alten Mann, Coppelius. Versuche, dem jungen Mann zu erklären, dass sein jüngstes Objekt der Begierde ein lebloses Wesen ist, sind vergeblich; Swanhilde muss einfallsreichere Strategien anwenden. Sie bricht in Coppelius' Wohnung ein und versteckt sich hinter den Vorhängen. Coppelius lädt Franz zu sich ein und versucht, ihn betrunken zu machen, in dem geheimen Bestreben, seine Seele zu stehlen und in Coppelias Körper zu übertragen. Doch Swanhilde, verkleidet als Coppelia, täuscht Coppelius und schafft es, mit ihrem Geliebten zu entkommen.

Inspiriert von Der Sandmann von E. T. A. Hoffmann, begründete Coppelia Delibes' Ruhm in der Pariser Musikszene. Doch obwohl Coppelia im Mai 1870 geschaffen wurde, hielt der Erfolg nicht lange an. Bald entfachte eine revolutionäre Bewegung, La Commune, die die französische Hauptstadt in einen tödlichen Konflikt stürzte, während dessen die junge Giuseppina Bozzachi, die die Rolle der Coppelia schuf, im Alter von nur 17 Jahren starb.

Ein Klassiker, dessen Partitur einige der herausragendsten Choreografen inspiriert hat: Arthur Saint-Léon, Marius Petipa, George Balanchine,... und schließlich Maguy Marin, die ihre Choreografie in einem zeitgenössischen urbanen Umfeld ansiedelt und dieser fantastischen Handlung einen Hauch von Realität verleiht.

Ein genauerer Blick: vorgestellte Komponisten

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