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Orchester

Rotterdamer Philharmonisches Orchester

Über

Das Rotterdamer Philharmonische Orchester zeichnet sich durch seine intensiv energiegeladenen Aufführungen, seine hochgelobten Aufnahmen und seinen innovativen Publikumsansatz aus. Gegründet im Jahr 1918, hat es sich eine eigene Position unter den führenden Orchestern Europas erarbeitet.

Chefdirigenten
Nach den ersten Pionierjahren entwickelte sich das Rotterdamer Philharmonische Orchester unter Eduard Flipse, Chefdirigent ab 1930, zu einem der führenden Orchester der Niederlande. In den 1970er Jahren erlangte das Orchester unter Jean Fournet und Edo de Waart internationale Anerkennung. Die Ernennung von Valery Gergiev leitete eine neue Blütezeit ein, die mit Yannick Nézet-Séguin und mit Lahav Shani, Chefdirigent seit 2018, fortgesetzt wurde.

Konzerte
Die Heimat des Rotterdamer Philharmonischen Orchesters ist die De Doelen Konzerthalle, doch das Orchester ist häufig auch an anderen Orten zu hören – von lokalen Spielstätten bis hin zu den renommiertesten Sälen im In- und Ausland. Seit 2010 ist das Rotterdamer Philharmonische Orchester Residentorchester des Pariser Théâtre des Champs-Élysées. Mit Aufführungen von lokalen Spielstätten bis zu Konzertsälen weltweit, Bildungsprogrammen und Gemeinschaftsprojekten erreicht das Orchester jährlich ein Publikum von 150.000 bis 200.000 Menschen, darunter eine beträchtliche Anzahl junger Zuhörer.

Aufnahmen
Seit den bahnbrechenden Mahler-Aufnahmen mit Eduard Flipse in den 1950er Jahren hat das Rotterdamer Philharmonische Orchester eine große Anzahl von von Kritikern hochgelobten Aufnahmen gemacht. Derzeit hat das Orchester Verträge mit Deutsche Grammophon und BIS Records; in den letzten Jahren wurden auch Aufnahmen für EMI und Virgin Classics gemacht. Für die Neuveröffentlichung historischer Aufnahmen gründete das Orchester sein eigenes Label Rotterdam Philharmonic Vintage Recordings. Live-Streams von Konzerten sind regelmäßig auf medici.tv zu sehen. Während des Ausbruchs des Coronavirus erreichte das Orchester sein Publikum mit digitalen Inhalten. Besonders bemerkenswert war eine Stay-at-home-Version von Beethovens Ode an die Freude, die 3 Millionen Mal angesehen wurde und weltweite Schlagzeilen machte.

(Dezember 2022)

Videos zum (Wieder)entdecken

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