Foto von Kazuki Yamada
Dirigent

Kazuki Yamada

26. Januar 1979 - Hadano

© Zuzanna Specjal

Über

Kazuki Yamada ist Musikdirektor des City of Birmingham Symphony Orchestra (CBSO). Neben seinen Verpflichtungen in Birmingham ist Yamada künstlerischer und musikalischer Leiter des Orchestre philharmonique de Monte-Carlo (OPMC). Yamada hat eine Verbindung zwischen Monaco und Birmingham geschaffen, indem er 2019 in beiden Städten gemeinsam mit dem CBSO-Chor Mendelssohns Elijah und 2023 Orffs Carmina Burana dirigierte.

Ab der Saison 2026/27 wird Kazuki Yamada zudem die Position des Chefdirigenten und Künstlerischen Leiters des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (DSO) übernehmen. Seine Zeit unter der engen Anleitung von Seiji Ozawa unterstrich die Bedeutung dessen, was Kazuki Yamada sein „japanisches Gefühl“ für klassische Musik nennt. Geboren 1979 in Kanagawa, Japan, arbeitet und konzertiert er weiterhin jede Saison in Japan mit dem NHK Symphony Orchestra und dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra. Kurz nach Antritt seiner Position in Birmingham gab Yamada im Sommer 2023 eine Konzertreihe auf Tournee durch Japan mit dem CBSO und im Sommer 2024 mit dem OPMC.

Yamadas leidenschaftlicher und kooperativer Dirigierstil führt zu einem vollen internationalen Terminkalender mit Konzerten, Opern- und Chorleitung. Die aktuelle Saison beginnt mit seiner Rückkehr zu den BBC Proms im Sommer 2024 mit dem CBSO, gefolgt von seinem Auftritt beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin im Rahmen des Musikfest Berlin. Im Mai 2025 führt er das CBSO auf Europatournee und nur einen Monat später auf Japan-Tournee. Yamada dirigiert außerdem die Monte Carlo Oper in einer Doppelvorstellung zu Ehren Ravels mit L'enfant et les sortilèges und L'heure espagnole. Er gibt sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern, der Filarmonica della Scala, dem Schwedischen Radio-Symphonieorchester, dem Cleveland Orchestra, der New York Philharmonic und der San Francisco Symphony. Regelmäßig gastiert er weiterhin beim Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestre National du Capitole de Toulouse, Orchestre National de France und Orchestre philharmonique du Luxembourg für eine besondere Aufführung von Faurés Requiem mit dem Tokyo Philharmonic Chorus.

Yamada tritt mit Solisten wie Emanuel Ax, Leif Ove Andsnes, Seong-Jin Cho, Isabelle Faust, Martin Helmchen, Nobuko Imai, Lucas und Arthur Jussen, Alexandre Kantorow, Evgeny Kissin, Maria João Pires, Julian Pregardien, Baiba Skride, Fazıl Say, Arabella Steinbacher, Jean-Yves Thibaudet, Krystian Zimerman und Frank Peter Zimmermann auf.

Als engagierter Lehrer tritt Yamada jährlich als Gastkünstler bei der Seiji Ozawa International Academy Switzerland auf und setzt sich stark für das Outreach-Programm des CBSO ein. Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf internationale Konzertsäle bestärkten ihn in seiner Überzeugung, dass – in seinen Worten – „das Publikum immer an der Musik mitwirkt. Als Dirigent brauche ich ein Publikum genauso sehr wie die Musiker“. Yamada studierte Musik an der Tokyo University of the Arts, wo er seine Liebe sowohl zu Mozart als auch zum russischen romantischen Repertoire entdeckte. Internationale Aufmerksamkeit erlangte er erstmals durch den ersten Preis beim 51. Internationalen Besançon-Wettbewerb für junge Dirigenten im Jahr 2009. Nachdem er die meiste Zeit seines Lebens in Japan verbracht hat, lebt Kazuki Yamada nun in Berlin.

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