I: Dem Frieden Heil nach Sturmestagen!
I: Mein Adolar! So fern dem heitern Reigen?
I: Unter blüh’nden Mandelbäumen
I: Heil Euryanth', der Lieblichsten der Schönen!
I: Wohlan! Du kennst mein herrlich Eigentum
I: Glöcklein im Tale! Rieseln im Bach
I: So einsam bangend find’ ich dich?
I: O mein Leid ist unermessen
I: Freundin! Geliebte! An meine Brust
I: Unter ist mein Stern gegangen
I: Betörte, die an meine Liebe glaubt
I: Er könnte mich um sie verschmäh’n!
I: Jubeltöne, Heldensöhne
I: Graf Lysiart, edle Ritter, seid willkommen!
I: Fröhliche Klänge, Tänze, Gesänge
II: Wo berg’ ich mich? Wo fänd’ ich Fassung wieder?
II: Schweigt, glüh’nden Sehnens wilde Triebe
II: So weih’ ich mich den Rachgewalten
II: Der Gruft entronnen, atme ich wieder
II: Sie ist mir nah! Mein Bangen war ein Traum!
II: Hin nimm die Seele mein
II: Leuchtend füllt die Königshallen
II: Ich grüß Euch, edles Fräulein!
II: Dies Engelsantlitz straft dich Lügen. Nein!
II: Lass mich empor zum Lichte wallen
III: Hier weilest du? Hier darf ich ruhn?
III: Wie liebt' ich dich! Du warst mein höchstes Gut
III: Du klagst mich an! O herbe Pein!
III: Schirmender Engel Schar
III: So bin ich nun verlassen
III: Hier dicht am Quell, wo Weiden steh'n
III: Die Tale dampfen, die Höhen glühn!
III: O seht! Wer ist's in dieser Einsamkeit?
III: Lasst mich hier in Ruh' erblassen
III: Zu ihm, zu ihm! O weilet nicht!
III: Der Mai bringt frische Rosen dar
III: Gibt keine Treu' auf weiter Erde mehr
III: Ich kann nicht weiter!
III: Zittre! Gottvergessener!
III: Lasst ruhn das Schwert, der höchste Richter naht
III: Hin nimm die Seele mein!