Der erste Satz von Antonín Dvořáks Slawischen Tänzen erschien 1878 auf Anregung seines Verlegers Fritz Simrock. Der tschechische Komponist ließ sich von Brahms’ Ungarischen Tänzen inspirieren, die er bereits orchestriert hatte. Sein musikalischer Ansatz war jedoch ein anderer: Während Brahms traditionelle Musik einfach transkribierte, bearbeitete Dvořák Volksmaterialien neu, um Tänze zu schaffen, die eine Brücke zwischen Tradition und Moderne schlagen. Mit einer unglaublich vielfältigen und nuancierten Orchestrierung ehrte der tschechische Komponist lebhaft seine Heimat, wie die beiden Furiants zeigen, die dieses Opus der Slawischen Tänze eröffnen und abschließen!
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Fünfzehn Jahre nach dem Erfolg von Brahms’ Ungarischen Tänzen zollte Dvořák seinem Freund Tribut, indem er dessen Vorbild folgte und so die Slawischen Tänze, Op. 46, entstanden! Inspiriert von traditioneller tschechischer Musik, schöpfte Dvořák aus Volksmaterialien ein Werk, das Tradition und Innovation perfekt ausbalancierte. Man könnte behaupten, dass der große Erfolg dieses Werks aus der Verschmelzung des Geistes der tschechischen Bevölkerung und dem Genie seines Komponisten resultiert, der diese populären Melodien nicht einfach transkribierte, sondern sie neu bearbeitete, um etwas völlig Neues zu schaffen! Als sein Verleger ihn bat, den Erfolg seiner Tänze zu wiederholen, antwortete er, es sei „teuflisch schwierig, zweimal dasselbe zu schreiben.“ Doch das Wunder geschah erneut: acht Jahre später vollendete er die Slawischen Tänze, Op. 72! Tauchen Sie ein in die Schönheit des tschechischen Folklore, indem Sie Dvořáks Slawische Tänze, Op. 46 auf medici.tv hören.