
Stiftung Singer-Polignac
Paris, Frankreich
Über
Im Jahr 1928 schloss sich Winnaretta Singer, auch bekannt als Prinzessin Edmond de Polignac, mit Raymond Poincaré und Maurice Paléologue zusammen, um die Singer-Polignac-Stiftung zu gründen, die ihr Engagement für künstlerische, literarische und wissenschaftliche Förderung zum Ausdruck bringen sollte. Seit dem Tod der Prinzessin im Jahr 1943 arbeitet die Stiftung weiterhin von ihrem Privathaus in der Nähe des Trocadéro in Paris aus. Im Jahr 2021 wurde die Singer-Polignac-Stiftung offiziell als gemeinnütziges Unternehmen anerkannt.
Seit 2006, unter der Präsidentschaft von Yves Pouliquen (Mitglied der Académie française), hat die Singer-Polignac-Stiftung ihr Engagement für die Künste verstärkt, mit einem Schwerpunkt auf Kammer- und Orchestermusik. In dieser Zeit wurde eine innovative musikalische Residenz ins Leben gerufen, die auf Kooptation zwischen Künstlern basiert und es der Stiftung ermöglicht, das ganze Jahr über junge Talente willkommen zu heißen: Solisten, Ensembles und Komponisten gleichermaßen! Dank dieser Residenz, die sich über mehrere Jahre erstreckt, profitieren die Künstler vom Privathaus der Stiftung als Raum für Proben und die Produktion digitaler Werke.
Die Stiftung ermöglicht es Künstlern, ihre Projekte bei musikalischen Abenden vorzustellen, eine Tradition, die auf den eigenen Musiksalon der Prinzessin zurückgeht. Sie bietet auch Unterstützung für Festivals und Konzerte außerhalb des Hauses.
Unter der Schirmherrschaft des Vorstands und von Professor Pierre Corvol, der seit 2020 den Vorsitz der Singer-Polignac-Stiftung innehat, erweiterte die Stiftung ihr Tätigkeitsfeld durch die Einführung eines audiovisuellen Festivals. Dieses neue kulturelle Ereignis soll die Künstler in Residenz hervorheben, mit Aufführungen, die live übertragen und auf der eigenen Plattform der Stiftung sowie auf denen ihrer Partner zum Nachsehen bereitgestellt werden, was die Zugänglichkeit insgesamt erhöht.
Die Stiftung organisiert auch wissenschaftliche und kulturelle Tage. Diese Veranstaltungen umfassen Kolloquien und Konferenzen, die in Zusammenarbeit mit international renommierten Institutionen und Universitäten entwickelt werden. Die behandelten Themen decken ein breites Spektrum ab, von Wissenschaft und Kunst bis hin zu Literatur und Geisteswissenschaften, und fördern einen reichen und vielfältigen interdisziplinären Dialog.