Carnegie-Halle

New York, USA

Über

Seit 1891 setzt die Carnegie Hall in New York City den internationalen Standard für Exzellenz in der Aufführung, ihre Wände hallen wider vom Applaus für die besten Künstler und Ensembles der Welt. Die Carnegie Hall präsentiert jede Saison mehr als 170 Aufführungen auf ihren drei großartigen Bühnen—dem renommierten Stern Auditorium / Perelman Stage, dem intimen Weill Recital Hall und dem innovativen Zankel Hall—mit Angeboten, die von Orchestermusik, Kammermusik und Solorezitalen bis hin zu Jazz, Weltmusik und Popmusik reichen.

Zusätzlich zu den Aufführungen der Carnegie Hall ist der Veranstaltungsort auch Heimat von fast 500 unabhängig produzierten Veranstaltungen pro Jahr. Ergänzend zu ihren Aufführungsaktivitäten schafft das Weill Music Institute der Carnegie Hall umfangreiche Musikbildungs- und Gemeinschaftsprogramme, die jährlich eine halbe Million Menschen in New York, in den USA und weltweit erreichen und eine zentrale Rolle bei der Erfüllung des Engagements der Carnegie Hall spielen, großartige Musik so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen.

Für weitere Informationen zur Saison der Carnegie Hall besuchen Sie bitte www.carnegiehall.org.

 

Geschichte der Carnegie Hall

Die Idee für eine neue Konzerthalle in New York entstand 1887, als Andrew Carnegie (der reiche Industrielle) den jungen Dirigenten Walter Damrosch traf, musikalischer Leiter der Symphony Society of New York und der Oratorio Society of New York.

Die Halle wurde 1891 mit einem fünftägigen Eröffnungsfestival eröffnet, das die Elite der New Yorker Gesellschaft (darunter die Whitneys, Sloans, Rockefellers und Fricks) anzog, die Aufführungen der Symphony- und Oratorio-Gesellschaften unter der Leitung von Damrosch und Tchaikovsky selbst hörten. Die Eröffnung der Music Hall (wie sie bis zur Saison 1894–1895 genannt wurde) war ein großer Erfolg: Es war sofort klar, dass Andrew Carnegie eine Konzerthalle gebaut hatte, die sowohl für das Ohr als auch für das Auge erfreulich war. Journalisten nannten sie „die schönste Musikhalle der Welt“.

Video: Andrew Carnegie—Philanthrop des Goldenen Zeitalters (Aus den Archiven der Carnegie Hall)

Die Halle zog schnell die weltweit führenden Künstler an. Tchaikovskys Auftritt am Eröffnungsabend setzte einen vielversprechenden Präzedenzfall für die Vielzahl klassischer Musiker in den frühen Jahren, die die Carnegie Hall zum wichtigsten Veranstaltungsort in den Vereinigten Staaten machen sollten. In über einem Jahrhundert ihres Bestehens hat die Carnegie Hall legendäre Pianisten wie Ignace Paderewski, Sergei Rachmaninoff, Vladimir Horowitz, Maurizio Pollini, Leif Ove Andsnes, Mitsuko Uchida, Martha Argerich, Evgeny Kissin und Lang Lang beherbergt. Die frühen Jahre der Carnegie Hall sahen auch gefeierte Geiger wie Fritz Kreisler, Eugène Ysaÿe, Jascha Heifetz (der sein Debüt in der Carnegie Hall bereits mit 16 Jahren gab), Yehudi Menuhin, Isaac Stern, Itzhak Perlman, Pinchas Zukerman, Gil Shaham, Midori, Christian Tetzlaff und Joshua Bell. Die größten Cellisten des 20. Jahrhunderts, darunter Pablo Casals, Gregor Piatigorsky, Mstislav Rostropovich und Yo-Yo Ma, standen ebenfalls mehrfach auf der Bühne. Im Laufe der Jahre traten unzählige Sänger in Rezitalen in der Carnegie Hall auf, darunter Größen wie Enrico Caruso, Plácido Domingo, Maria Callas, Paul Robeson, Lily Pons, Renata Tebaldi, Leontyne Price, Montserrat Caballé, Luciano Pavarotti, Beverly Sills und in jüngerer Zeit Thomas Quasthoff, Ian Bostridge, Dawn Upshaw und Renée Fleming.

Video: Eröffnungsabend der Carnegie Hall 1891 (Aus den Archiven der Carnegie Hall)

Das neu gegründete New York Philharmonic machte die Carnegie Hall zu seiner Heimat (bis es schließlich ins Lincoln Center umzog) und zog große Dirigenten wie Arturo Toscanini und Leonard Bernstein an. Am 16. Dezember 1893, einem der bedeutendsten Daten in der amerikanischen Musikgeschichte, gab das Orchester die Uraufführung von Antonín Dvořáks „Neue Welt“-Symphonie im Hauptsaal (heute Stern Auditorium / Perelman Stage), mit dem Komponisten anwesend. Gustav Mahler, Arthur Nikisch, Willem Mengelberg, Sir Thomas Beecham, Pierre Monteux, Fritz Reiner, Charles Munch, Leopold Stokowski, George Szell, Bruno Walter, Sir Georg Solti, Herbert von Karajan, Riccardo Muti, James Levine, Valery Gergiev, Michael Tilson Thomas und Gustavo Dudamel gehören ebenfalls zu den Dirigenten, die in der Carnegie Hall aufgetreten sind.

Die Carnegie Hall war auch Heimat großer Jazzmusiker (darunter Louis Armstrong, Charlie Parker, Billie Holiday, Dizzy Gillespie, Oscar Peterson, John Coltrane und Miles Davis), Folk-Musiker (Joan Baez und Bob Dylan), Unterhaltungskünstler (Nat King Cole, Liza Minnelli und Tony Bennett) und Popmusiker (The Beatles, Rolling Stones, The Doors, Elton John, David Bowie und Stevie Wonder, um nur einige zu nennen).

Erfahren Sie mehr über die erstaunlichen Menschen und unvergesslichen Ereignisse, die die Carnegie Hall seit ihrer Eröffnung 1891 belebt haben.

Lesen Sie über den jungen Dirigenten, der einen der reichsten Männer der Welt davon überzeugte, eine Musikhalle in einem wenig erschlossenen Teil von Upper Manhattan zu errichten, die Künstler, die die Carnegie Hall berühmt machten, und die Krise, die dazu beitrug, die Carnegie Hall zu der dynamischen gemeinnützigen Musikorganisation zu formen, die sie heute ist. Wenn Sie Forscher sind, werfen Sie einen Blick auf die Liste der im Archiv der Carnegie Hall verfügbaren Materialien.

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