Webers Der Freischütz
Carlus Padrissa (Regisseur), Christoph Eschenbach (Dirigent) — Mit Jeanine de Bique (Agathe), Anna Prohaska (Ännchen) und Benjamin Bruns (Max)
Besetzung
Carlus Padrissa — Bühnenregisseur
La Fura dels Baus — Szenografie
Esteban Muñoz — Dramaturgie
Tamara Joksimovic — Assistent Bühnenbildner
Hwan Kim — Kostümbildner(in)
Jose Vaaliña — Beleuchtung, Video
Mikhail Timoshenko — Bassbariton (Ottokar)
Franz Hawlata — Bass (Kuno)
Programmhinweise
Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um sich mit Carl Maria von Webers spektakulärem Der Freischütz (Der Schütze) vertraut zu machen oder wieder vertraut zu werden, aufgenommen hier in einer Produktion, die den 200. Jahrestag seiner Uraufführung im Konzerthaus Berlin am 18. Juni 1821 markierte! Zweihundert Jahre später auf derselben Bühne erweckt Carlus Padrissa – Mitbegründer der provokativen, visionären Theatergruppe La Fura dels Baus – seine Vision dieses Monuments des romantischen Opernrepertoires lebendig.
Um die fantastische Atmosphäre der Geschichte nachzubilden, befreit Padrissa das prächtige Konzerthaus von seinen Orchesterplätzen, um einen weiten Raum zu schaffen, in dem Sänger und Schauspieler frei agieren können. Er appelliert auch an Jose Vaaliña's außergewöhnliche Beleuchtung, die seine Tricks und Machenschaften für alle sichtbar macht. Padrissas überraschende, übertriebene Neuinterpretation von Der Freischütz bleibt dennoch dem Originallibretto und seinem erzählerischen Rahmen treu: Der Jäger Max (gespielt vom hervorragenden Benjamin Bruns) muss einen bekannten Schießwettbewerb gewinnen, um die Hand von Agathe (die strahlende Jeanine de Bique) zu gewinnen. Eine jüngste Pechsträhne führt ihn jedoch dazu, einen Pakt mit dem Teufel zu schließen, in der Hoffnung, zu triumphieren… Ein wunderbar skurriles Abenteuer, meisterhaft dirigiert von Christoph Eschenbach, dem musikalischen Leiter des Konzerthauses!
