Brittens Die Vergewaltigung der Lukrezia
Fiona Shaw (Regisseurin), Leo Hussain (Dirigent) – Mit Christine Rice (Lucretia), Allan Clayton (Männerchor), Kate Royal (Frauenchor)...
Besetzung
Fiona Shaw — Bühnenregisseur
Michael Levine — Bühnenbildner
Nicky Gillibrand — Kostümbildner(in)
Paul Anderson — Beleuchtungsdesigner
Programmhinweise
Brittens The Rape of Lucretia, basierend auf dem Stück von André Obey—kehrte 2015 nach Glyndebourne zurück, fast 70 Jahre nach seiner Premiere dort im Jahr 1946. Fiona Shaw, auch bekannt für ihre Rolle als Petunia Dursley in den Harry Potter-Filmen, inszenierte diese Produktion.
Britten schrieb dieses Werk in der Hoffnung, zu einer Rückkehr zur wirklich „englischen“ Oper zu ermutigen. The Rape of Lucretia hebt sich von Brittens anderen Werken ab, da es das einzige mit einem mythologischen Thema ist. Es ist auch seine erste „Kammeroper“ und die intime und eindringliche Atmosphäre des Werks hinterlässt einen beeindruckenden Eindruck.
Diese Oper in zwei Akten erzählt die Geschichte der jungen Lucretia, der treuen und liebevollen Ehefrau des römischen Generals Collatinus. Zu Beginn des Stücks finden wir Collatinus mit seinen Kameraden, Tarquinius und Junius, die durch die kürzliche Entdeckung, dass ihre Frauen ihnen während ihrer Abwesenheit untreu waren, zerstört wurden. Tarquinius, der Herrscher von Rom, wird dazu angestachelt, Lucretias Keuschheit selbst zu prüfen, und verlässt das Militärlager, um die Frau seines Freundes zu besuchen. Während Collatinus’ Abwesenheit sehnt sich Lucretia nach ihrem entfernten Ehemann. Eines Abends klopft Tarquinius an ihre Tür. Obwohl sie Angst hat, kann sie dem Prinzen ihre Gastfreundschaft nicht verweigern.
Foto: © Robbie Jack
