Janáčeks Die schlaues Füchslein
André Engel (Regisseur), Dennis Russell Davies (Dirigent) – Mit Elena Tsallagova (Der Fuchs), Paul Gay (Harašta)
Besetzung
André Engel — Bühnenregisseur
Nicky Rieti — Bühnenbildner
Elizabeth Neumuller — Kostümbildner
André Diot — Beleuchtung
Chöre des Nationaltheaters der Pariser Oper
Alessandro di Stefano — Chorleiter
Orchester des Nationaltheaters der Pariser Oper
Dennis Russell Davies — Dirigent
Programmhinweise
Flüchtig und immer unverschämt frei, selbst wenn der Förster sie anketten lässt und der Schullehrer in seinen unvermeidlichen Rauschzuständen glaubt, er verfolge Terynka, ist dieses kleine Füchslein ein Irrlicht, dessen aufblitzendes Rotbraun, wo immer es aufflammt, den Schmerz ihrer uralten Begierden und vergangener Lieben in den Herzen der Menschen wiederbelebt. In einer Gemeinschaft, die so nah am Naturzustand und seinen Wundern lebt, wie es nur vorstellbar ist, verkörpert kein anderes Wesen die Lebenskraft besser, die verlangt, dass wir den unerbittlichen Kreislauf der Natur akzeptieren, der zwischen den Extremen von Geburt und Tod eingeschlossen ist.
Leoš Janáčeks Die listige kleine Füchsin wurde vom Komponisten als „eine komische Oper mit traurigem Ende“ beschrieben. Es ist eine zutiefst poetische Geschichte, für die der Komponist wunderbare, lebensbereichernde Musik schrieb, die großartig orchestriert ist. „Seine Musik ist schlichtweg überwältigend bewegend“, sagt André Engel, der mit einem herausragenden Ensemble eine neue Inszenierung dieses faszinierenden Werks für die Pariser Oper leitete.
