Schumanns Szenen aus Goethes Faust
Jürgen Flimm (Regisseur), Daniel Barenboim (Dirigent) – Mit Roman Trekel (Faust), Elsa Dreising (Gretchen) und René Pape (Mephistopheles)
Besetzung
Jürgen Flimm — Bühnenregisseur, Dramaturgie
Markus Lüpertz — Bühnenbildner
Ursula Kudrna — Kostümbildner(in)
Gail Skrela — Choreograf
Olaf Freese — Beleuchtung
Detlef Giese — Dramaturgie
Roman Trekel — Faust, Doktor Marianus
Elsa Dreisig — Gretchen, eine Büßerin
Programmhinweise
Sehen Sie Schumanns erhabenes Oratorium Szenen aus Goethes Faust in einer Inszenierung von Jürgen Flimm, mit dem brillanten Daniel Barenboim am Dirigentenpult der Staatskapelle Berlin und außergewöhnlichen Solisten wie Roman Trekel, Elsa Dreisig und René Pape!
Schumann, normalerweise ein schneller Arbeiter, widmete neun Jahre seines Lebens seinem Oratorium über Faust, von 1844 bis 1854. Obwohl Schumann ursprünglich beabsichtigte, Goethes gesamtes Werk zu vertonen, wählte er letztlich nur einige wenige Szenen aus, darunter nur drei aus dem ersten Teil. Tatsächlich entstammt zwei Drittel der Komposition dem zweiten Teil, dem tiefgründigeren und abstrakteren Abschnitt des Textes, der die tief philosophischen Bestrebungen des Komponisten widerspiegelt. Das Ergebnis ist eine lyrische Komposition, warm melodisch, wunderschön orchestriert und durchdrungen von romantischer Erhebung mit einer fast spirituellen Resonanz.
