Programm

Antonín Dvořák, Rusalka, Op. 114, B. 203

Prélude

I: "Hou, hou, hou"

I: "Hastrmánku, taticku!"

I: "Sem často přichází"

I: "Mĕsičku na nebi hlubokém" (Song to the Moon)

I: "Ta voda studi, studi!"

I: "Staletá moudrost tvá všechno"

I: "To ja znam"

I: "Čury mury fuk"

I: "Jel mlady lovec, jel a jel"

I: "Vidino divna, presladka" (Prince's Aria)

I: "Vim, že jsi kouzlo, které mine"

II: "Jářku, jářku, klouče milé"

II: "U nas v lese strasi"

II: "Jiz tyden"

II: "Ach, vycitka to veru vcasna"

II: Ballet – "Beda! Beda!"

II: "Cely svet neda ti, neda"

II: "Kvetiny bile po ceste"

II: "O marno, o marno!"

II: "Vam v occih divny zar se zraci"

III: "Necitelna vodni moci"

III: "Aj, aj? Uz jsi se navratila!"

III: "Vyrvana zivotu"

III: "Mam, mam, zlate vlasky mam"

III: "Bila moje lani! Bila moje lani"

III: "Miláčku, znáš mne znáš?"

Dvořáks Rusalka

Stefan Herheim (Regisseur), Ádám Fischer (Dirigent) – Mit Myrtò Papatanasiu (Rusalka) und Pavel Černoch (Prinz)...

Abonnenten

Besetzung

Stefan Herheim  — Bühnenregisseur, Beleuchtung

Heike Scheele  — Bühnenbildner

Gesine Völlm  — Kostüme

Wolfgang Göbbel  — Beleuchtung

Wolfgang Willaschek  — Dramaturgie

Myrtò Papatanasiu  — Rusalka

Pavel Černoch  — Prinz

Annalena Persson  — Fremde Prinzessin

Programmhinweise

Basierend auf einem Märchen von Karel Jaromír Erben, das an Hans Christian Andersens Die kleine Meerjungfrau und Friedrich de la Motte-Fouqués Undine erinnert, erzählt Dvořáks vorletzte Oper Rusalka die Geschichte einer unmöglichen Liebe zwischen der Wassernymphe Rusalka und einem jungen Prinzen.

Jeder, der sich mit klassischer Musik auskennt, kennt Dvořáks legendäre symphonische Werke (vor allem seine Symphonie aus der Neuen Welt). Weniger bekannt sind die zehn Opern des tschechischen Komponisten, von denen Rusalka die international erfolgreichste ist. Die dreiaktige Oper entstand aus einem eigenständigen Libretto des tschechischen Autors und Dichters Jaroslav Kvapil. Als der Direktor des Prager Nationaltheaters – einer Institution, die damals unter der Herrschaft des österreichisch-ungarischen Reiches die tschechische nationale Identität fördern wollte – das Libretto sah, war Dvořák sofort begeistert und begann mit der Komposition eines Werks, dessen folkloristische Atmosphäre und Verwendung der tschechischen Sprache es zu einem tschechischen Nationalerbe gemacht haben.

Der Dirigent Adam Fisher und der Regisseur Stefan Herheim präsentierten 2012 eine eindrucksvolle und vielbeachtete Produktion dieses „lyrischen Märchens“ im Opernhaus La Monnaie in Belgien. Hier werden die Märchenelemente des Werks in eine psychoanalytische Studie männlicher Fantasien und weiblicher Archetypen verwandelt, mit der griechischen Sopranistin Myrto Papatanasiu als Rusalka und Pavel Cernoch als schön lyrischer Prinz.

Handlung

Die eigensinnige Rusalka bittet die Zauberin Ježibaba um Hilfe, um das Herz eines jungen Prinzen zu gewinnen, den sie oft beim Baden in den Gewässern ihres Sees gesehen hat. Die Zauberin stimmt zu, aber unter einer Bedingung: Die Nymphe wird ihre Stimme verlieren und, wenn sie abgelehnt wird, niemals in ihre Wasserheimat zurückkehren können, und ihre Liebe wird sterben. Zunächst bringt der Prinz das ungewöhnliche Wesen zu sich nach Hause und bereitet ihre Heirat vor, doch bald zeigt er sich als untreu, und ihr Glück und ihr Leben zerfallen...

Ein genauerer Blick: vorgestellte Komponisten

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