Programm

Giuseppe Verdi, Rigoletto

Preludio

Act I

I, 1: "Della mia bella incognita borghese"

I, 1: "Questa o quella per me pari sono"

I, 1: "Partite?... Crudele!"

I, 1: "In testa che avete"

I, 1: "Gran nuova! Gran nuova!"

I, 1: "Ch'io gli parli"

I, 1: "O tu che la feste audace"

I, 2: "Quel vecchio maledivami!" (Rigoletto, Sparafucile)

I, 2: "Pari siamo!" (Rigoletto)

I, 2: "Figlia! Mio padre!" (Rigoletto, Gilda, Giovanna)

I, 2: "Ah, veglia, o donna" (Rigoletto, Gilda)

I, 2: "Giovanna, ho dei rimorsi"

I, 2: "È il sol dell'anima" - "Addio... speranza ed anima"

I, 2: "Gualtier Maldè!"

I, 2: "Riedo!... perché?"

I, 2: "Zitti, zitti, muoviamo a vendetta"

I, 2: "Soccorso, padre mio!"

Act II

II: "Ella mi fu rapita!"

II: "Parmi veder le lagrime"

II: "Duca, Duca! – Ebben?"

II: "Povero Rigoletto!" (Marullo, Rigoletto, Coro, Borsa, Ceprano, Paggio)

II: "Cortigiani, vil razza dannata" (Rigoletto)

II: "Mio padre!... Dio! mia Gilda!" (Gilda, Rigoletto, Borsa, Marullo, Ceprano, Coro)

II: "Tutte le feste al tempio"

II: "Compiuto pur quanto a fare mi resta"

II: "Poiché fosti invano da me maledetto... Si, vendetta, tremenda vendetta" (Monterone, Rigoletto, Gilda)

Act III

III: "E l'ami?"

III: "La donna è mobile" (Il duca di Mantova)

III: "Un dì, se ben rammentomi"

III: "Bella figura dell'amor"

III: "Venti scudi hai tu detto?"

III: "E amabile invero"

III: "Della vendetta alfin giunge l'istante!"

III: "Chi mai, chi è qui in sua vece"

Verdis Rigoletto

Robert Carsen (Regisseur), Gianandrea Noseda (Dirigent) – Mit George Gagnidze (Rigoletto), Irina Lungu (Gilda), Arturo Chacon Cruz (Il Duca di Mantova)...

Abonnenten

Besetzung

Robert Carsen  — Bühnenregisseur

Peter van Praet  — Beleuchtung

Robert Carsen  — Beleuchtung

Miruna Boruzescu  — Kostümbildner(in)

Radu Boruzescu  — Bühnenbildner

George Gagnidze  — Rigoletto

Irina Lungu  — Gilda

Arturo Chacon Cruz  — Der Herzog von Mantua

Programmhinweise

Zur Feier von Verdis 200. Geburtstag im Jahr 2013 produzierte das Festival d’Aix-en-Provence zum ersten Mal in seiner Geschichte das farbenprächtige Meisterwerk des Komponisten Rigoletto. Der Verdi-Experte Gianandrea Noseda dirigierte das London Symphony Orchestra in einer Produktion, die die Rückkehr des kanadischen Bühnenregisseurs Robert Carsen zum Festival nach einer 17-jährigen Pause markierte. Carsen verlegt seine Interpretation dieser klassischen Oper in die erbarmungslose Welt des Zirkus.

Basierend auf Victor Hugos Stück Le roi s’amuse wurde Verdis Oper in drei Akten Rigoletto 1851 uraufgeführt. Ähnlich wie das Stück, das sie inspirierte, sah sich die Oper wegen ihres kontroversen Themas des Libertinismus am Hof der Zensur ausgesetzt. Die tragische Geschichte der Oper dreht sich um den zügellosen Herzog von Mantua, seinen buckligen Hofnarren Rigoletto und die schöne Tochter des Narren, Gilda.

Der Herzog von Mantua ist ein berüchtigter Playboy und Frohnatur, bekannt dafür, Frauen aller Art zu verführen und dann zusammen mit Rigoletto, seinem Narren, über deren Ehemänner zu spotten. Eines Abends werden die Festlichkeiten des Herzogs durch das Erscheinen des alten Grafen Monterone unterbrochen, dessen Tochter eines der Opfer des Herzogs war. Rigoletto provoziert den alten Grafen, indem er sich über dessen Hilflosigkeit lustig macht, die Ehre seiner Tochter zu rächen. Während er verhaftet wird, verflucht Monterone Rigoletto dafür, dass er seinen gerechten Zorn verspottet hat. Der Fluch erschreckt den Narren wegen eines Geheimnisses, das er verbirgt: Er hat eine sehr schöne Tochter, Gilda, die er zum Schutz zu Hause eingesperrt hat und die nur sonntags zum Gottesdienst hinausgehen darf. Doch Gilda hat ihr eigenes Geheimnis: Sie wurde kürzlich von einem jungen Mann verzaubert, den sie in der Kirche getroffen hat. Der junge Mann ist niemand anderes als der Herzog selbst, der nicht weiß, dass sie die Tochter seines Narren ist...

In dem Versuch, den Fluch zu vermeiden, bringt Rigoletto unbeabsichtigt die Situation zum Zerreißen, und eine Tragödie entfaltet sich.

Foto: © P.Berger / ArtcomArt

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