Puccinis Manon Lescaut
Ansgar Weigner (Regisseur), Frank Beermann (Musikdirektor) – Die Theater Chemnitz
Besetzung
Ansgar Weigner — Bühnenregisseur
Dietrich Hilsdorf — Co-Regisseur
Dieter Richter — Bühnenbildner
Renate Schmitzer — Kostümbildner
Carla Neppl — Dramaturgie
Holger Reinke — Beleuchtung
Astrid Weber — Manon Lescaut
Heiko Trinsinger — Lescaut
Programmhinweise
Ansgar Weigner präsentiert eine bemerkenswerte Inszenierung von Manon Lescaut von Giacomo Puccini, der ersten Oper des italienischen Meisters.
Die Uraufführung fand 1889 im Teatro Regio (Turin, Italien) statt. Manon Lescaut ist eine Oper in vier Akten und Giacomo Puccinis erster Erfolg. Das Libretto basiert auf L'Histoire du chevalier des Grieux et de Manon Lescaut („Die Geschichte des Ritters Des Grieux und Manon Lescaut“) des Abbé Prévost, einem französischen Autor des 18. Jahrhunderts. Zwei weitere Opern ließen sich von demselben Roman inspirieren: Manon von Jules Massenet und Manon Lescaut von Daniel Auber (kürzlich schuf Kenneth MacMillan ein Ballett über Manons Geschichte: L'Histoire de Manon).
Die Handlung von Manon Lescaut ist eine tragische Liebesgeschichte zwischen Manon und ihrem Geliebten Des Grieux, deren Hoffnung, zusammenleben zu können, stets durch Geldmangel, die Bosheit eines Rivalen und eine Deportation in die Vereinigten Staaten vereitelt wird. Einmal in den unberührten Landen von Louisiana angekommen, sind Manon und Des Grieux völlig erschöpft und leiden an Mangelernährung. Nach einem vergeblichen Versuch, Wasser zu finden, um ihren Durst zu stillen, stirbt Manon in den Armen ihres Geliebten Des Grieux („Fra le tue braccia, amore“).
Astrid Weber (Manon Lescaut) und Zurab Zurabishvili (Des Grieux) verkörpern mit Majestät dieses unglückliche Paar, vereint bis zum letzten Atemzug.
