Programm

Giacomo Puccini, Il tabarro (The Cloak)

"Introduzione - O Michele? Michele?"

"Eccola la passata!"

"O eterni innamorati, buonasera"

"Se tu sappessi"

"Hai ben ragione! meglio non pensare"

"È ben altro il mio sogno!"

"O Luigi! Luigi!"

"Come è difficile esser felici"

"Nulla! Silenzio!"

"T'ho colto!"

Puccinis Il Tabarro

Danis Krief (Regisseur), Valerio Galli (Dirigent) - Mit Franco Vassallo (Michele), Angelo Villari (Luigi), Maria José Siri (Giorgetta)

Abonnenten

Besetzung

Denis Krief  — Bühnenregisseur, Bühnenbildner, Kostümbildner(in), Beleuchtungsdesigner

Franco Vassallo  — Michele

Angelo Villari  — Luigi

Antonio Garés  — Die „Tinca“ (Schleie)

Eugenio Di Lieto  — Die „Talpa“ (Maulwurf)

María José Siri  — Giorgetta

Chor des Maggio Musicale Fiorentino

Lorenzo Fratini  — Chorleiter

Programmhinweise

Entdecken Sie Giacomo Puccinis Il Tabarro ("Der Mantel") in einer bemerkenswerten Inszenierung des Teatro del Maggio Musicale Fiorentino. In dieser Einakter-Oper—dem ersten Teil der Il Trittico-Trilogie—ist Michele (Tenor Angelo Villari), der Besitzer eines Bootes an der Seine, mit Giorgetta (die großartige María José Siri) verheiratet, die seine Liebe nicht erwidert. Unter dem Leiden an ihrer unglücklichen Ehe sucht die junge Frau heimlich Luigi, einen der Hafenarbeiter, auf, brillant dargestellt von Franco Vassallo. Sie wartet am Fluss auf ihren Geliebten, doch das Aufleuchten von Luigis Streichholz verrät ihn Michele, der ihn erwischt und ersticht, bevor er seinen Körper in seinem Regenmantel einhüllt. Von der Wut ihres Mannes erschrocken, nähert sich Giorgetta ihm, um um Vergebung zu bitten, doch wird mit Entsetzen konfrontiert, als Michele seinen Mantel öffnet und Luigis Leiche enthüllt.

Die Inszenierung von Denis Krief zeichnet sich durch ihre Treue zum Verismo-Stil dieser Oper aus und verleiht ihr eine leidenschaftliche, zugleich eindringliche und düstere Atmosphäre. Das immersive Bühnenbild konzentriert sich auf eine Fotoprojektion von Booten am Flussufer in Paris, mit einer großen Holzplattform im Vordergrund, die Micheles imposante Barke symbolisiert. Puccinis Musik, brillant dirigiert von Valerio Galli, ahmt den Flussverlauf nach—ein zentrales Element der Handlung, das stets neben den Qualen der Figuren präsent ist.

Foto © Michele Monasta

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