Ponchiellis La Gioconda
Pier Luigi Fabretti (Regisseur), Donato Renzetti (Dirigent) – Mit Andrea Gruber, Carlo Colombara...
Besetzung
Pier Luigi Pizzi — Bühnenregisseur, Kostümbildner(in), Szenografie
Andrea Gruber — La Gioconda
Ildikó Komlósi — Laura Adorno
Carlo Colombara — Alvise Badoero
Elisabetta Fiorillo — La Cieca
Marco Berti — Enzo Grimaldo
Alberto Mastromarino — Barnaba
Francesco Palmieri — Zuane
Programmhinweise
Ponchiellis La Gioconda ist die einzige italienische Oper aus der schwierigen Zeit zwischen Verdis Aida (1871) und Otello (1887), die dauerhafte Popularität erlangte. 130 Jahre nach ihrer Uraufführung 1876 in Venedig wird die Oper in der Arena von Verona aufgeführt. Unter der Leitung von Donato Renzetti präsentieren der Chor, das Orchester und das Ballettkorps von Verona ein unwiderstehliches La Gioconda.
Im Venedig des 17. Jahrhunderts brach die Oper Herzen und veränderte Schicksale. Macht und Liebe, Opfer und Verrat, Gift und Rache… alle Elemente eines perfekten Melodrams kommen zusammen. Durch die Adaption von Victor Hugos Tragödie Angelo, tyran de Padoue entwickelte Boito insbesondere die schreckliche Figur Barnaba, einen Spion im Dienst des Rates der Zehn. Mit seinen ausgedehnten, sinnlichen und charmanten Melodien wächst Ponchiellis Musik aus der von Donizetti begründeten Melodram-Tradition heraus. Seine Arien heben die besten Register der schönen italienischen Stimmen hervor und fesseln ein gebanntes Publikum.
