Programm

Marc-Antoine Charpentier, Motet 'O sacramentum pietatis', H. 274

Marc-Antoine Charpentier, Judith, sive Bethulia liberata H. 391

Marc-Antoine Charpentier, Motet 'In odorem unguentorum', H. 51

Marc-Antoine Charpentier, Magdalena Lugens, H. 343

Marc-Antoine Charpentier, Caecilia Virgo et Martyr, H. 397

Marc-Antoine Charpentier, Motet 'Sub tuum præsidium', H. 28

Judith, Maria Magdalena und Cecilia: Drei heilige Geschichten von Charpentier

Vincent Huguet (Regisseur), Sébastien Daucé (Dirigent) — Ensemble Correspondances

Abonnenten

Besetzung

Vincent Huguet  — Bühnenregisseur

Aurélie Maestre  — Bühnenbildner

Clémence Pernoud  — Beleuchtungsdesigner

Bertrand Couderc  — Beleuchtungsdesign-Assistent

Christophe Robert  — Produktionsleiter Bühne

Caroline Weynants  — Judith

Violaine Le Chenadec  — Dienerin von Judith

Davy Cornillot  — Ozias/Erzähler

Programmhinweise

Bühnenregisseur Vincent Huguet greift ewige Themen auf—Befreiung und Mut, Hingabe und Zweifel, Tragödie und Akzeptanz—um drei histoires sacrées (heilige Geschichten) zu inszenieren, die Marc-Antoine Charpentier vor mehr als 300 Jahren schrieb. Der sparsame Einsatz eines kleinen Instrumentalensembles über lateinischen Vokallinien schafft Raum für erhabene Überraschungen: Mehr als abrupte Stimmungswechsel oder ein unerwartetes fortissimo werden wir auf die kleinste Dissonanz, die zarte Sanftheit der Instrumente im Unisono, die kürzesten Momente der Stille eingestimmt. Nach drei Jahrhunderten trifft das Drama des Werks im 21. Jahrhundert genauso kraftvoll ins Herz.

Diese drei histoires sind tatsächlich drei Motetten, die für religiöse Einkehr gedacht sind; sie auf die Bühne zu bringen, ist ein mutiges Unterfangen, das sich durch die erhabene Ausdruckskraft der Musik sofort rechtfertigt. Das Ergebnis ist ein zutiefst bewegendes Spektakel, intensiv menschlich und exquisit in den großartigsten Räumen, der Königlichen Kapelle von Versailles, dargeboten. Unter der Leitung von Sébastien Daucé und dem Ensemble Correspondances besticht die Aufführung durch „ein hohes Maß an Detailgenauigkeit, Authentizität und Autorität… stets geschmackvoll und stilistisch, die Stimmen verschmelzen zu reiner Schönheit“ (The Classic Review).

© Foto: Philippe Delval

 

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