Programm

Jean-Philippe Rameau, Hippolyte et Aricie

Overture

Act I

Act II

Act III

Act IV

Act V

Rameaus Hippolyte et Aricie

Jonathan Kent (Regisseur), William Christie (Dirigent) – Mit Ed Lyon (Hippolyt), Christiane Karg (Aricia), Sarah Connolly (Phaedre)...

Abonnenten

Besetzung

Jonathan Kent  — Bühnenregisseur

Paul Braun  — Designer

Mark Henderson  — Beleuchtungsdesigner

Ashley Page  — Choreograf

Ed Lyon  — Hippolytus

Christiane Karg  — Aricia

Sarah Connolly  — Phaedre

Stéphane Degout  — Theseus

Programmhinweise

Rameau wurde nach der Uraufführung von Hippolyte et Aricie als „der Orpheus unseres Jahrhunderts“ gepriesen. Erleben Sie die bahnbrechende tragédie en musique des französischen Komponisten in Jonathan Kents Neuinterpretation von 2013 am Glyndebourne Festival, mit Ed Lyon als Hippolyt, Christiane Karg als Aricia und Sarah Connolly als Phaedra.

Jonathan Kents und William Christies Hippolyte et Aricie von 2013 war die allererste französische Barockoper-Produktion in Glyndebourne und erwies sich als großer Erfolg, wobei Kritiker erklärten: „Wenige Opernabende werden so lohnend sein wie dieser.“ (The Arts Desk) Kents unglaublich fesselnde moderne Inszenierung verband sich mit den mitreißenden Interpretationen der Hauptdarsteller, die die Geschichte der jungen Liebenden erzählten, sowie mit der meisterhaften Aufführung des Orchestra of the Age of Enlightenment unter der Leitung des großartigen William Christie. 

Im Jahr 1733 erlebte Rameaus erste tragédie en musique in Paris ihre Uraufführung, eine Zusammenarbeit mit dem Librettisten Abbé Simon-Joseph Pellegrin aus Montclair, basierend auf Racines Tragödie Phèdre. Das neue Werk erwies sich als äußerst provokativ und spaltete die musikalische Welt des Paris Mitte des 18. Jahrhunderts in Rameaus Anhänger (die „Ramisten“) und die traditionalistischen Unterstützer der alten Ordnung, vertreten durch Lully (die „Lullisten“). Für die französischen Ohren des 18. Jahrhunderts klang Rameaus Musik fremd, dissonant und sogar unmenschlich, ganz zu schweigen davon, dass sie als unspielbar galt. Die Kontroverse prägte die Pariser Musikkultur für die nächsten 20 Jahre und flammte jedes Mal wieder auf, wenn Rameau eine gewagte neue Oper präsentierte. 

Foto: © Glyndebourne

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