Lullys Persée (I/II)
Marshall Pynkoski (Regisseur), Hervé Niquet (Dirigent) – Mit Cyril Auvity (Perseus), Marie Lenormand (Andromède) – Opera Atelier
Besetzung
Marshall Pynkoski — Bühnenregisseur
Jeannette Lajeunesse Zingg — Choreograf
Tafelmusik Kammerchor
Tafelmusik Kammerorchester
Hervé Niquet — Dirigent
Cyril Auvity — Perseus
Alain Coulombe — Phinee
Olivier Laquerre — Cepheus, Medusa
Programmhinweise
Komponiert von Jean Baptiste Lully für Ludwig XIV., gilt Perseus weithin als Lullys größtes Werk und wurde als der Höhepunkt des französischen Musiktheaters des 17. Jahrhunderts angesehen.
Gefüllt mit Tanz, Kampfszenen, Monstern und Spezialeffekten erzählt diese wahrhaft spektakuläre Oper die spannende Geschichte von Perseus, Sohn des Zeus und heldenhafter Bezwinger der schlangenhaarigen Gorgone Medusa. Mehr als ein halbes Jahrhundert nach der Uraufführung wurde Perseus von Ludwig XV. ausgewählt, um das neue Königliche Opernhaus im Schloss von Versailles zur Feier der Hochzeit von Marie Antoinette und dem zukünftigen Ludwig XVI. zu eröffnen. Die Designer Gerard Gauci (Bühnenbild), Dora Rust-D'Eye (Kostüme) und Kevin Fraser (Beleuchtung) haben ein atemberaubendes Spektakel aus Göttern und Göttinnen, Flugmaschinen und Seeungeheuern geschaffen, das von Entwürfen der ursprünglichen Produktion aus dem 17. Jahrhundert inspiriert ist. „Es ist etwa 200 Jahre her, dass das Publikum eine vollständige Inszenierung von Lullys Oper Perseus gesehen hat, und die Produktion des Opera Atelier zeigt, dass das Warten zu lang war.“
