Cavallis La Didone
Clément Hervieu-Léger (Regisseur), William Christie (Dirigent) — Les Arts Florissants
Besetzung
Clément Hervieu-Léger — Bühnenregisseur
Éric Ruf — Bühnenbildgestaltung
Caroline de Vivaise — Kostümbildner
Bertrand Couderc — Beleuchtung
Valérie Nègre — Künstlerische Zusammenarbeit
Pierre Judet de la Combe — Zusammenarbeit an der Dramaturgie
Rita de Letteriis — Sprachlicher Rat
Anna Bonitatibus — Dido
Programmhinweise
Oper in drei Akten mit Prolog, gesungen auf Italienisch, nach einem Libretto von Giovanni Francesco Busenello. Uraufführung in Venedig im Teatro San Cassiano am 1. März 1641.
Das Théâtre de Caen eröffnet seine Saison 2011/2012 mit Francesco Cavallis La Didone, einer italienischen Oper aus dem 17. Jahrhundert. Die Wiederaufnahme dieses Werks ist eine Aufgabe, die Les Arts Florissants mit der Leitung von William Christie übertragen wurde, der die Oper anschließend auch im Théâtre des Champs-Élysées dirigieren wird. Die Mezzosopranistin Anna Bonitatibus und der Tenor Kresimir Spicer werden jeweils Dido und Äneas singen.
Uraufgeführt 1641 in Venedig, nimmt La Didone seine Inspiration aus Virgils Aeneis. Auf Anraten der Venus verlässt Äneas das von den Griechen angegriffene Troja. Als er an den Ufern von Karthago ankommt, trifft er auf Königin Dido, und die beiden jungen Menschen verlieben sich. Doch die Götter erinnern Äneas an sein Schicksal: die Gründung Roms. Der Held setzt seine Reise fort.
Ein Stammgast der Comédie Française, Clément Hervieu-Léger, hat mit Patrice Chéreau für Così fan tutte (Festival d’Aix-en-Provence, Opéra de Paris) und Tristan und Isolde (Teatro alla Scala in Mailand) zusammengearbeitet. La Didone ist seine erste Operninszenierung.
© Bild: Pascal Gely/théâtre de Caen
