Thierry Escaichs Claude
Olivier Py (Regisseur), Jérémie Rhorer (Dirigent) – Mit Jean-Sébastien Bou (Claude), Jean-Philippe Lafont (Der Regisseur), Rodrigo Ferreira (Albin)...
Besetzung
Olivier Py — Bühnenregisseur
Pierre-André Weitz — Bühnenbilder und Kostüme
Bertrand Killy — Beleuchtung
Daniel Izz — Choreograf
Jean-Sébastien Bou — Claude
Laurent Alvaro — Der Unternehmer/Der Generalinspektor
Jean-Philippe Lafont — Der Direktor
Rodrigo Ferreira — Albin
Programmhinweise
Der französische zeitgenössische Komponist Thierry Escaich und der französische Essayist, Politiker und nun Librettist Robert Badinter verwandeln Victor Hugos Kurzgeschichte Claude Gueux in einen opernhaften Appell für die Menschenwürde im 21. Jahrhundert.
Victor Hugos Claude Gueux von 1834 behandelt Themen der sozialen Gerechtigkeit, die später zum Grundgerüst seines bahnbrechenden Romans Les Misérables werden sollten. Das Werk erzählt die Geschichte von Claude Gueux, einem armen, ungebildeten Mann, der stiehlt, für seine Tat eingesperrt wird und durch eine unglückliche Verkettung von Ereignissen zum Tode verurteilt und hingerichtet wird. Hugo ergänzte das Werk mit einem Epilog, der eine französische Gesellschaft kritisiert, die den unverhältnismäßigen Einsatz von Strafen für die Verbrechen der Armen und Hilflosen verurteilt. In ihrer Oper von 2013 versetzen Escaich und Badinter die düstere Fabel in die Gegenwart, in einer Produktion mit einer packenden Inszenierung von Olivier Py und überzeugenden Darbietungen von Jean-Sébastien Bou als Claude und Rodrigo Ferreira als dessen besten Freund Albin.
Foto: © Stofleth
