Programm

Benjamin Britten, Albert Herring

Flor-ence! Tell The Midwife!

Doctor Jessop's Midwife

I Hope We're Not Too Early, Florence?

Stuffy!

Now Then! Notebook, Florence!

The First Suggestion On My List

Is This All You Can Bring?

Beggin' Your Pardon

Right! We'll Have Him!

Interlude I

Bounce Me High

Shop! Hi! Albert!

Meet Me At A Quarter Past Eight

He's Much Too Busy

Good Morning, Young Man

We Bring Great News To You

Isn't He Here?

Quickly! Quickly, Come Along!

Here They Are, Dears!

I'm Full Of Happiness

As Representing The Local Council

My Heart Leaps Up With Joy

Er-humph! Er-humph! I'm No Great Shakes

Well Tried, Albert!

Interlude II

Albert The Good!

You Oughtn't To Whistle!

Heaven Helps Those Who Help Themselves!

Is she asleep

I'm Hungry, I'm Tired

Give Me A Decent Murder With A Corpse!

Have You Found Him?

Fools! Fools! Blundering Fools!

In The Midst Of Life Is Death

Albert!

I Can't Remember Everything

Albert's Come Back To Stay

Brittens Albert Herring

Richard Brunel (Regie), Laurence Equilbey (Musikalische Leitung) – Mit Allan Clayton (Albert Herring), Nancy Gustafson (Lady Billows), Felicity Palmer (Florence Pyke)

Abonnenten

Besetzung

Richard Brunel  — Bühnenregisseur

Marc Lainé  — Szenografie

Claire Risterucci  — Kostümbildner

Mathias Roche  — Beleuchtung

Allan Clayton  — Schauspieler (Albert Herring)

Nancy Gustafson  — Schauspielerin (Lady Billows)

Felicity Palmer  — Schauspielerin (Florence Pyke)

Hanna Schaer  — Schauspielerin (Frau Herring)

Programmhinweise

Schmausen Sie mit Augen und Ohren an Benjamin Brittens Kammeroper Albert Herring, inszeniert von Richard Brunel und koproduziert von der Opéra Comique in Paris und der Opéra de Rouen Normandie. Inspiriert von Guy de Maupassants Novelle Le Rosier de Madame Husson, zeichnet dieses Werk ein lebendiges Porträt der jungen Titelfigur, die abwechselnd von einer selbstgerechten, jugendängstlichen Gesellschaft gelobt und verachtet wird, deren Heuchelei Gegenstand von Brittens scharfem Witz ist.

Brunels mise en scène beruht auf einem standardisierten Bühnenbild, das die Kontrolle und Überwachung betont, denen die jungen Charaktere ausgesetzt sind. Der Regisseur greift auch die Ängste und Heucheleien unserer zeitgenössischen Gesellschaft auf und zeigt, dass die Dinge selten so sind, wie sie unter einer sterilisierten Oberfläche erscheinen. Mit seiner musikalischen Subtilität—sorgfältig herausgearbeitet vom Dirigenten Laurence Equilbey—und seiner dramatischen Wucht erhebt sich diese Kammeroper, um den hohen Ansprüchen der Oper des 20. Jahrhunderts gerecht zu werden. Das erstklassige Ensemble überzeugt in jeder Hinsicht, einschließlich eines außergewöhnlichen Allan Clayton in der Titelrolle.

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