Glucks Alceste
Pier Luigi Pizzi (Regisseur), Guillaume Tourniaire (Dirigent) – Mit Marlin Miller (Admeto), Carmela Remigio (Alceste), Ludovico Furlani (Eumelo)...
Besetzung
Pier Luigi Pizzi — Bühnenregisseur, Bühnenbildner, Kostüme
Vincenzo Raponi — Beleuchtung
Marlin Miller — Admeto
Carmela Remigio — Alkest
Ludovico Furlani — Eumelo
Anita Teodoro — Aspasia
Giorgio Misseri — Evandro
Zuzana Marková — Ismene
Programmhinweise
Unter der Leitung des hervorragenden Dirigenten Guillaume Tourniaire kommt Glucks originellste Tragödie in einer Inszenierung von Pier Luigi Pizzi an das berühmteste Theater Venedigs. Nach aufeinanderfolgenden Triumphen auf der Wiener Bühne der 1760er Jahre erzielte Gluck im Verlauf der 1770er Jahre eine neue Reihe von Erfolgen in Frankreich. Mit dem Ziel, sich in der französischen Musikszene als Genie des musikalischen Erzählens zu etablieren, nahm er die Herausforderung direkt an und eignete sich ausgewählte Lullianische Libretti aus dem vorigen Jahrhundert für seine eigenen dramatischen Zwecke an. Genau dies tat er mit Alceste, einem der meistgelobten Texte von Quinault, den er mit seiner eigenen Musik vertonte. In dieser Produktion der tragischen Dreiakter-Oper spielen Marlin Miller (Admeto) und Carmela Remigio (Alceste) die Rollen des selbstaufopfernden königlichen Paares.
Admeto, der König von Thessalien, steht kurz vor dem Tod, als das Orakel Apollos ankündigt, dass nur ein menschliches Opfer seinen Tod verhindern kann. Um das Leben ihres Mannes zu retten, beschließt Königin Alceste, ihr eigenes Leben zu opfern. Admetos Gesundheit kehrt zurück, zur großen Freude seines Volkes, doch als der König von Alcestes Opfer erfährt, weigert er sich, ihr Angebot anzunehmen, und bittet stattdessen darum, anstelle seiner Frau zu sterben. Als sich Alceste auf den Tod vorbereitet, greift der Gott Herkules ein und vereint das Paar wieder. Apollo erscheint daraufhin, lobt Herkules’ Mut und gibt Admeto und Alceste ihr Leben zurück.
Foto: © Michele Crosera
