Dem Licht entgegen: Porträt von Alexander Skrjabin

Eine faszinierende Erkundung des Lebens und Werks des Komponisten.

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Diese Dokumentation erforscht die komplexe und widersprüchliche Persönlichkeit des großen russischen Pianisten und Komponisten Alexander Skrjabin. Oliver Becker konzentriert sich hier auf die philosophischen und mystischen Überzeugungen, die das Werk des Komponisten inspirierten, Überzeugungen, die Musik als ein Mittel zur Befreiung und sogar zur Transformation der Menschheit betrachteten.

Trotz eines vorzeitigen Todes im Alter von 43 Jahren hinterließ Skrjabin ein vielfältiges und produktives Werk. Seine frühen Kompositionen, die im Romantizismus des vorangegangenen Jahrhunderts verwurzelt sind, unterscheiden sich stark von seinen reifen Werken. Am Ende seines Lebens erforschte der Komponist die Idee, die Künste und Sinne zu verschmelzen, und begleitete seine Konzerte mit Projektionen, die auf Verbindungen zwischen musikalischen Tönen und dem Farbspektrum basierten.

In seiner faszinierenden Erkundung von Leben und Werk des Komponisten wird der Regisseur von den Musikern Vladimir Ashkenazy und Vladimir Horowitz, dem Dirigenten Mikhail Pletnev und Skrjabins Tochter Marina begleitet. Die Dokumentation nutzt die Schriften der Künstler sowie Archivfotos, Dokumente und Videoaufnahmen aus der Schweiz, Italien und Moskau. Unter den zahlreichen vom Regisseur eingebundenen musikalischen Ausschnitten ist ein Höhepunkt eine Aufführung von Skrjabin selbst seines Poem, Op. 32, aufgenommen 1908 auf einem Welte-Mignon-Reproduktionsklavier.

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