Giacomo Puccini, Die dunkle Seite des Mondes

Puccinis Frauen

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Der italienische Komponist Giacomo Puccini soll sich einst selbst als „leidenschaftlichen Jäger von Wasservögeln, Texten und Frauen“ beschrieben haben. Es war eine ironische Beschreibung der Probleme, die ihn angeblich sein ganzes Leben lang begleiteten.

Er war tatsächlich ein leidenschaftlicher, aber schrecklicher Jäger. Bei jeder Oper, die er schrieb, verschliss er zahlreiche Librettisten auf der Suche nach dem perfekten Text, denn im Gegensatz zu Mozart konnte er keine einzige Note schreiben, bevor das „Drehbuch“ für ein neues Werk genau so war, wie er es wollte – und solange er lebte, war er fast manisch in seiner Jagd auf und Sammlung von schönen Frauen...

Dieser Film von Andreas Morell betrachtet Giacomo Puccinis Leben aus der Perspektive seiner psychologischen manischen Beschäftigung mit einem Thema: Frauen. Er stellt Verbindungen her zwischen den Frauen in Puccinis Leben und denen in seinen Opern und untersucht dabei, was Puccini antrieb. Ausgehend von einer charakteristischen Situation in Wien im Jahr 1923 – ein Jahr vor dem Tod des Komponisten – bietet der Film einen Einblick in Puccini und spiegelt ein sich wiederholendes Muster wider, das sich über fast drei Jahrzehnte seines Lebens erstreckte. Wie er für sein eigenes Credo zusammenfasste: „Ich kann nicht ohne Liebe in meinem Leben komponieren!“

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