Irene Aitoff, Die Große Dame

Porträt des großen Pianisten

Abonnenten

Besetzung

Irène Aïtoff  — Klavier

Mireille Delunsch  — Sopran

Sylvie De May  — Sopran

Rié Hamada  — Sopran

Meral Jaclin  — Mezzosopran

Laurence Dale  — Tenor

Thierry Félix  — Bariton

Richard Rittelmann  — Bariton

Programmhinweise

Eine Dokumentation über die außergewöhnliche Mozart-Pianistin Irène Aitoff, Hüterin des lyrischen Tempels, die 2006 verstarb.

Die unglaubliche Pianistin Irène Aitoff spielte Mozart wie keine andere und wurde sogar „Mozarts Witwe“ genannt. In den 1950er Jahren wurde sie zusammen mit Gabriel Dussurget Gesangsleiterin beim Festival in Aix-en-Provence. Irène Aitoff ist auch sehr bekannt dafür, Sänger ausgebildet zu haben, um Debussys Pelleas und Melisande aufzuführen, auf Wunsch von Herbert von Karajan in den 1960er Jahren. Eine wahre Ikone der französischen Musikszene, war Irène Aitoff bestrebt, Partituren, die sie auswendig kannte, zu entschlüsseln, im Detail zu untersuchen und manchmal zu transponieren. Sie erklärte: „Es geht nicht darum, was geschrieben steht, das Wichtigste ist, was man dahinter findet, was man ableiten muss. (...) Als Yvette Guilbert Le Voyage à Bethléem sang, klopfte sie an eine Tür, und dann Stille. An eine andere Tür, und wieder Stille. Und all diese Stille war unterschiedlich. Das hat mir sehr geholfen, Mozarts Opern aufzuführen.“ (Renaud Machart, Le Monde).

In dieser Dokumentation erzählt uns die Perfektionistin und unermüdliche Arbeiterin von ihrem Leben und bildet junge Sänger aus; eine Gesangsstunde, die sich zu einer großen Lebenslektion entwickelt!

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