Programm

Edward Elgar, Cello Concerto in E Minor, Op. 85

2. Lento — Allegro molto

Meisterklasse mit Amit Peled (VI/X)

Elgars Cellokonzert in e-Moll, Op. 85, zweiter Satz

Abonnenten

Besetzung

Amit Peled  — Lehrer, Cello

Ferran Albrich  — Cello

Iveta Sabova  — Klavier

Programmhinweise

Amit Peled, einer der gefragtesten Cellopädagogen, gibt eine brillante Meisterklasse zu Elgars Konzert in e-Moll, Op. 85. Hier arbeitet er mit Ferran Albrich am zweiten Satz.

In dieser Meisterklasse erkundet Peled Elgars Cellokonzert in e-Moll, Op. 85, einen Grundpfeiler des Solo-Cellorepertoires. Elgar komponierte es im Anschluss an den Ersten Weltkrieg und scheint seinen Schmerz und seine Depression angesichts dieser schrecklichen Zerstörung in das Werk hineingegossen zu haben. Die Uraufführung im Oktober 1919 war leider nur begrenzt erfolgreich, da die Probenzeit (die durch die anderen Werke im Programm unter der Leitung von Albert Coates beansprucht wurde) nicht ausreichte, obwohl Elgar selbst am Dirigentenpult stand. Das Werk wurde schließlich in den 1960er Jahren populär, als eine Aufnahme von Jacqueline du Pré das Werk in der öffentlichen Wahrnehmung zum Meisterwerk erhob. Seitdem haben führende Cellisten wie Pablo Casals, Paul Tortelier und Yo-Yo Ma das Konzert aufgeführt und aufgenommen.

Von den Vereinigten Staaten über Europa bis zum Nahen Osten und Asien wird Peled als einer der aufregendsten Instrumentalisten auf der Konzertbühne heute gefeiert. Als Musiker von tiefgründiger Kunstfertigkeit und charismatischer Bühnenpräsenz überrascht Peled das Publikum oft mit seiner Art, Barrieren zwischen Interpreten und Publikum abzubauen. Tim Smith von der Baltimore Sun reflektierte über einen kürzlichen Auftritt: „Peled machte viele Scherze in seinen Bemerkungen zum Publikum. Seine liebenswürdige und einladende Persönlichkeit ist genau die Art, von der alle sagen, dass wir mehr davon brauchen, wenn die klassische Musik überleben soll.“ Peled spielt auf einem Matteo Gofriller-Cello von 1733, das früher Pablo Casals gehörte und ihm von der Witwe des großen Cellisten, Marta, geliehen wurde.

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