Programm

Mahmoud El Kati/Stokley Williams, The Words of Frederick Douglass

Robert Wyatt, The United States of Amnesia

Stokley Williams/Tony Hymas/Mike Scott/François Corneloup, Don't Take 'But' For An Answer

Desdemona, Miss America

Tony Hymas/Desdemona, Haymarket Blues

Desdemona, Come Back

Tony Hymas/Boots Riley, MMM

Boots Riley, Occupy

Boots Riley, We Are The Ones

Tony Hymas/Boots Riley, Square Dance Rap

Sun Ra, Nuclear War

Abel Meeropol alias Lewis Allan, Strange Fruit

Jimi Hendrix, I Don't Live Today

Max Roach/Oscar Brown, Drivin Man

Tony Hymas, The Words of Lucy Parson

Otis Redding/Aretha Franklin, Respect

Kleiner Bär/Mahmoud El Kati, The Words of Martin Luther King

Pete Seeger, We Shall Overcome

Tony Hymas, Zugzwang

Ursus Minor und Gäste in Vitry-sur-Seine

Festival Sons d'Hiver 2012

Abonnenten

Besetzung

Kleiner Bär

Mahmoud El Kati  — Gesprochene Sprache

Stokley Williams  — Sänger (for a male singer) Sängerin (for a female singer)

Desdemona  — Gesprochene Sprache

Boots Riley  — Gesprochene Sprache

Ada Dyer  — Sänger (für männlich) / Sängerin (für weiblich)

Programmhinweise

Ursus Minor schließt sich mit einer herausragenden Reihe von Gastmusikern zusammen, um ein lebendiges und abwechslungsreiches Programm in der einundzwanzigsten Ausgabe des Festival Sons d’Hiver aufzuführen!

Gegründet im Jahr 2003 im Campus-Proberaum in Paris, entwickelte Ursus Minor ihr erstes Projekt rund um eine wichtige philosophische Frage: „Wie treten wir ins einundzwanzigste Jahrhundert ein, ohne das Vergangene aus den Augen zu verlieren?“ – eine Idee, mit der sich die Band bis heute beschäftigt. Eine beeindruckende Mischung aus frühem Jazz, mitreißendem Funk und Electro-Rap verbindet Ursus Minor Tradition mit Innovation und reflektiert dabei wichtige gesellschaftliche Themen.


Im Jahr 2012 wurden die Gründer Tony Humas (Keyboard) und Francois Corneloup (Baritonsaxophon) von Schlagzeuger Stokley Williams und Gitarrist Mike Scott, langjähriger Mitarbeiter von Prince, verstärkt. Ihr Auftritt beim Festival Sons d’Hiver gedenkt Howard Zinn, einem Historiker und Aktivisten, dessen Buch A People’s History of the United States als erstes die Ausbeutung der Mehrheit durch soziale Strukturen zugunsten einer kleinen Elite hervorhob. Das Konzert reflektiert Freiheit und Ungerechtigkeit, mit emotionalen Spoken-Word-Performances wie The Words of Frederick Douglass, Miss America und We Shall Overcome, die die Unterdrückung in Amerika anprangern. Ein trotziger Ton wird durch kraftvolle Gesangseinlagen in Don’t Take But For An Answer und Respect gesetzt, während instrumentale Improvisationen in Drivin Car frei walten – was ein Konzert voller musikalischer und emotionaler Intensität garantiert.

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