Programm

George Forrest/Robert Wright, Baubles, Bangles and Beads

J. J. Johnson, Lament

Gary Robert McFarland, Once We Loved

Steve Kuhn, Silver

Michel Legrand, Watch What Happens

Gary Burton, Walter L

Michael Gibbs, Turn Of The Century

Steve Swallow, Arise, Her Eyes

Bob Dylan, I Want You

Antônio Carlos de Almeida Jobim (Tom Jobim), Chega de saudade

Steve Swallow, Portsmouth Figurations

Das Steve Kuhn Trio & Das Gary Burton Quartett in Paris

1970

Abonnenten

Besetzung

Steve Kuhn Trio

Steve Kuhn  — Klavier

Jean François Jenny Clark  — Kontrabass

Aldo Romano  — Schlagzeug

Gary Burton Quartett

Gary Burton  — Vibraphon

David Pritchard  — Gitarre

Steve Swallow  — Kontrabass

Programmhinweise

Diese Aufnahme von 1970, gedreht im Rahmen der französischen Sendung "Jazz Harmony," zeigt zwei herausragende Talente auf der internationalen Jazzszene. Steve Kuhn ist als Erster dran und führt ein Trio an, das aus dem französischen Maestro Jean-François Jenny Clark am Bass und dem bedeutenden Jazz-Rock-Schlagzeuger Aldo Romano besteht. Kuhn war erst ein Teenager, als er gemeinsam mit Coleman Hawkins und Chet Baker auf der Bostoner Clubszene spielte, bevor er als Sideman mit Größen wie Stan Getz und (kurzzeitig) John Coltrane arbeitete. Ein Jazzpianist mit sowohl klassischer als auch avantgardistischer Ausrichtung, gibt er während des Auftritts zu, dass es ihm schwerfällt, seine Musik in den USA zu spielen, und er das "musikalische Klima in Europa" bevorzugt. 

Der nächste Abschnitt wird von Gary Burton geleitet, dem einzigartigen Vibraphonisten und langjährigen Chick Corea-Kollaborateur, der hier vom hypnotischen Gitarristen David Pritchard, dem Jazz-Fusion-Bassisten Steve Swallow und dem Schlagzeuger Bill Goodwin begleitet wird. Burton wurde berühmt für die Entwicklung der Vier-Schlägel-Technik im Gegensatz zum üblichen Zwei-Schlägel-Stil, was ihm ermöglicht, mit der Vielseitigkeit und dem Umfang eines Pianisten zu spielen. Mit seinem langen Haar, das nach vorne fällt, entfaltet er bemerkenswerte klangliche Texturen, begleitet von einem verträumten Fundament des Rhythmusteils. Ein wunderschönes Konzert voller stiller Virtuosität.

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