Der Klang von New York, Gerald Clayton
Eine Dokumentation von Gloria Rebecchi
Besetzung
Gerald Clayton — Klavier
Ashley Kahn — Lautsprecher
Dayna Stephens — Lautsprecher, Saxophon
Programmhinweise
Die Serie The Sound of New York von Gloria Rebecchi versucht, einen Schnappschuss der New Yorker Szene einzufangen, der Wiege des modernen Jazz. In zehn Episoden porträtiert sie Künstler, die eine entscheidende Rolle in dieser Szene spielen, diesmal mit Fokus auf Gerald Clayton, den in den Niederlanden geborenen amerikanischen Pianisten und Komponisten. Claytons Liste von Kollaborationen ist so vielfältig wie beeindruckend und umfasst Namen wie Diana Krall, Dianne Reeves, Ben Wendel, Ambrose Akinmusire, Terri Lyne Carrington, Charles Lloyd, Avishai Cohen, Roy Hargrove ... Es gibt nur wenige Bereiche der zeitgenössischen improvisierten Musik, auf die er keinen Einfluss hatte.
„Mir sind Genre-Unterscheidungen nicht so wichtig. Je mehr ich über Musik lerne, desto mehr erkenne ich, dass sie miteinander verbunden ist.“ Ein Eintauchen in Claytons Welt offenbart einen Musiker, der keinen Unterschied zwischen der Musik und seiner eigenen Spiritualität sieht. Er gehört einer aufstrebenden Generation an, die noch nicht den Veteranenstatus ihrer Vorgänger erreicht hat, und ist sich der Verantwortung bewusst, die sie tragen: „Indem Jazzmusik die Improvisation umarmt, hat sie immer Ideen wie Freiheit, musikalische Demokratie und Kameradschaft repräsentiert. Ich denke, einige Jazzmusiker haben heute den Fokus auf diese Elemente verloren.“ Mit einer inspirierenden Haltung, stilistischer Gewandtheit und einem breiten Jazz-Lexikon ist Clayton ein Künstler, der auf den Schultern von Giganten steht und deren Wirkung weiter ausdehnt.