Programm

Edouart Ferlet, Chi

Duke Ellington, Prelude to a Kiss

Benjamin Moussay, Haka

Cheick Tidiane Seck, Sogomada Tchaman to motherless child

Chassol, La route de la trace

Giovanni Mirabassi, Madiciana

Pierre de Bethmann, Chaud froid

Bernard Lubat, Sauve qui veut

Mario Canonge, Les Trois Fleuves

Clélya Abraham, Hurricane

Grégory Privat, Le chapelier

Duke Ellington, Fleurette Africaine

Pianomania: Laurent de Wilde und Gäste in Paris

Theater der Bouffes du Nord

Abonnenten

Besetzung

Edouart Ferlet  — Klavier

Leila Olivesi  — Klavier

Benjamin Moussay  — Klavier

Cheick Tidiane Seck  — Klavier

Chassol  — Klavier

Giovanni Mirabassi  — Klavier

Pierre de Bethmann  — Klavier

Bernard Lubat  — Klavier

Programmhinweise

Ist das Klavier der Meister aller Instrumente? Ob Sie Saxophon, Trompete, Kontrabass oder Schlagzeug mögen, ein ganzes Orchester an Ihren Fingerspitzen zu haben (mit seinen Harmonien, Oktaven und musikalischen Ressourcen) ist keine einfache Leistung. Das Publikum war sich schon immer der Komplexität des Klaviers bewusst und lässt sich weiterhin von der Tastenvirtuosität von Earl Hines, Fats Waller, Erroll Garner und Thelonious Monk bewegen, die alle einst stolz darauf waren, sich Pariser zu nennen.

Wie wäre es mit einem Festival, um diese schwarz-weiße Magie wieder aufleben zu lassen? Paris—trotz seiner bereits bemerkenswerten Rolle als Geburtsort von Klavierbauern und als einflussreiche Schule für Generationen von Virtuosen—suchte noch nach einer Gelegenheit, die berühmten 88 Elfenbeintasten zu feiern. Im Jahr 2019 schloss die erste Ausgabe des Pianomania-Festivals diese Lücke. Nach einer kurzen, durch COVID bedingten Pause übernimmt diese zweite Ausgabe einige der emblematischsten Veranstaltungsorte der Hauptstadt: die Salle Pleyel, das Théâtre Marigny, das Théâtre de l'Athénée und das Théâtre des Bouffes du Nord.

Laurent de Wilde lädt in diesem Jahr nicht weniger als 12 Pianisten ein, auf der Bühne der Bouffes du Nord aufzutreten. Das Line-up umfasst Persönlichkeiten so vielfältig wie Édouard Ferlet, Leïla Olivesi, Cheick Tidiane Seck und Bernard Lubat, mit einem 176-Tasten-Finale, das ein Duell zwischen Gastgeber Laurent de Wilde und dem kongolesischen Pianisten Ray Lema bietet. Ob das Publikum neue Künstler entdecken oder geschätzte Favoriten glänzen sehen möchte, Pianomania ist eine brillante Demonstration dessen, was auf dem Klavier möglich ist, und geht sogar bis an das, was manche für unmöglich halten könnten.

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