Makoto Ozone Klaviersolo in München
Münchner Sommer Klavierfestival 1984
Besetzung
Makoto Ozone — Klavier
Programmhinweise
Der junge Makoto Ozone war etwas Besonderes. Mit nur 23 Jahren hatte er sich bereits als Fahnenträger einer neuen Generation internationaler Jazzmusiker etabliert, als er 1984 beim Münchner Sommer-Klavierfestival auftrat. Nachdem er vier Jahre zuvor am berühmten Berklee College of Music eingeschrieben worden war, wurde Ozone von dem großartigen Vibraphonisten Gary Burton aus den Reihen der Studenten herausgepickt, der so beeindruckt war, dass er ihn einlud, seinem gefeierten Quartett beizutreten – ein traumhafter Einstieg auf der amerikanischen Bühne für den aufstrebenden japanischen Star.
1983, ein Jahr vor diesem Konzert, kehrte Ozone nach Japan zurück und pflegte seine Jazz-Beziehungen zu den USA durch Zusammenarbeiten mit Burton sowie mit Künstlern wie Christian McBride, Bobby Shew, Ellis Marsalis und anderen. Hier spielt er ein Repertoire eigener Kompositionen, mit einer Hommage an den großen Miles Davis. Makotos Spiel zeigt seltene Gelassenheit und Feingefühl, verbindet ein extremes Gespür für Zartheit mit dem Swing und der Energie, die er seit seiner Kindheit, als er sich in die Musik von Oscar Peterson verliebte, demonstriert.
