Programm

Lalo Schifrin, Down Here On The Ground

William Steffe/Lalo Schifrin, The Battle Hymn of the Republic

Lalo Schifrin, Echoes of Duke Ellington

Lalo Schifrin, Bach to the Blues

Lalo Schifrin, Brush Strokes

Ray Brown, Blues in the Basement

Vernon Duke/Lalo Schifrin, I Can't Get Started

Cole Porter, Begin the Beguine

Lalo Schifrin, Sketches of Miles

Lalo Schifrin, Madrigal

Jule Styne/Lalo Schifrin, It's You Or No One

Lalo Schifrin, Portrait of Louis Armstrong

Lalo Schifrin, The Fox

Lalo Schifrin, Dizzy Gillespie's Fireworks

Lalo Schifrin, Mission Impossible

Thelonious Monk/Lalo Schifrin, Blue Monk

Lalo Schifrin: Jazz trifft die Symphonie in München

Münchner Sommer Klavierfestival 1994

Abonnenten

Besetzung

Lalo Schifrin  — Bandleader auf Deutsch heißt: Bandleader oder auch Bandleiter., Klavier

Ray Brown  — Kontrabass

Grady Tate  — Schlagzeug

James Morrison  — Trompete, Posaune, Flügelhorn

Das Münchner Rundfunkorchester  — Orchester

Programmhinweise

Mit sechs Oscars und fünf Grammys ist Lalo Schifrin ein erfahrener argentinischer Pianist und Komponist, dessen Musik weit über die Grenzen seines Heimatlandes hinausreicht. Im Alter von 20 Jahren entschied sich Schifrin, sich ganz auf die Musik zu konzentrieren, besuchte das Conservatoire de Paris und spielte nachts in den Clubs der Stadt, insbesondere zusammen mit seinem Landsmann, dem legendären Bandoneon-Spieler Astor Piazzolla. Seinen großen Durchbruch im Jazz hatte er noch in seinen 20ern, als er Dizzy Gillespie so beeindruckte, dass dieser ihn mit einem umfangreichen Werk für seine Big Band beauftragte. Dies führte zu einer Zusammenarbeit mit Duke Ellington, und Schifrin machte sich auf der amerikanischen Bühne einen Namen, bevor er mehrere Jahrzehnte lang die Welt der Filmmusik eroberte.

Hier spielt er ein Konzert von 1994 beim Münchner Sommer-Klavierfestival zusammen mit dem Münchner Rundfunkorchester und namhaften Solisten wie Ray Brown am Kontrabass, Grady Tate am Schlagzeug und James Morrison an Trompete, Flügelhorn und Posaune. Ein Meister mit einem prestigeträchtigen Backkatalog, der bereits in das Kanon der modernen Musik eingegangen ist, präsentiert Schifrin ein beeindruckendes Repertoire: Hommagen an Duke Ellington, Dizzy Gillespie, Miles Davis und Thelonious Monk stehen neben bluesigen Interpretationen von Johann Sebastian Bach, eigenen Kompositionen und einer Darbietung seines Popkultur-Meisterwerks „Mission Impossible“.

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